Kaum war Julie Budet aus unserem kleinen pop10-Studio wieder verschwunden, zappelte sie schon wieder einige wenige Meter Luftlinie entfernt mit ihrer Band Yelle auf der Hangar-5-Stage.

Die Frontsängerin von Yelle, Julie Budet beim Berlin Festival 2011. (Foto: Torsten Porstmann)

Die Frontsängerin, die bei unserem Interview noch in Alltagsklamotte erschienen war, schlüpfte bei ihrem Auftritt in einen hautengen Ganzkörperanzug in roter Leopardenoptik. Man munkelt noch, ob die attraktive Französin überhaupt etwas darunter trug. Man munkelt weiter, dass dies wohl nicht der Fall war.

Nicht nur optisch, sondern auch in musikalischer Hinsicht konnte die Dreiercombo das schon früh angereiste Festival-Publikum mit retroesk angehauchter Dancemusic begeisterten. Dazu brauchen die Franzosen nicht mehr als ein paar Synthezizer, die wohl schon die Eurodance-Legenden Snap! Anfang der 1990er in Repertiore hatten. Dazu noch drei imposante Buschtrommeln, die das Safri Duo nicht glücklicher hätten machen können. Wie zu erwarten war, kamen genau diese bei ihrem bekanntesten Hit Safari Disco Club zum Einsatz.

Put your hands up! Yelle auf der Hangar-5-Stage. (Foto: Torsten Porstmann)

Dass man die anderen Songs dann nicht kannte, war eigentlich sch-egal. Die Audience feierte sich und die Band mit einem bunten Konfettiregen und stellte sich durch das Herzsymbol gegenseitige Liebesbekundungen aus.

Die mehr als lebendige Bühnenperformance in Form von Räkeln und Hopsen tat ihr Übriges und weckte die müden Knochen des gerade eingetroffenen Festivalpublikums. Somit können wir postulieren: das Berlin Festival 2011 wird ganz groß!

Yelle im Pop10 Festivalstudio: