Am vergangenen Samstag zog es wieder ca. 300 Menschen in die Sudenburger Markthalle. Grund dafür waren die frischen Talente aus Sachsen-Anhalt, die beim zweiten Vorausscheid des SWM TalentVerstärkers um den Einzug ins Finale kämpften. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und waren wie immer für euch vor Ort.

Hier gibt’s unsere Eindrücke in flimmernden Bewegtbildern:

Und hier in Wort und Schrift:

marcelmetzner

Marcel Metzner macht schon seit neun Jahren Musik und wollte die Jury sowie das Publikum als Singer/Songwriter von sich überzeugen. So starteten wir mit sehr sanften Tönen vor dem lauten Sturm in den zweiten Vorausscheid. Ich finke Musiker ja immer bemerkenswert, die sich alles selbst beigebracht haben, wie auch Marcel. Mit seiner sympathischen Art, seiner berührenden Stimme und seinen mitreißenden Texten berührte er nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury und wurde von uns kurzerhand ins Finale katapultiert. Die Freude war riesig groß und wahrscheinlich muss er das Ganze heute noch verarbeiten und realisieren.

 

fatmanstrikes

Fatman Strikes waren bereits zum dritten Mal beim SWM TalentVerstärker dabei und ich bewundere ihre Ausdauer sehr. Dieses Mal wollten sie uns mit einem neuen Bassisten und der “New Wave of German Trash” überzeugen. Trashig wurde es und authentisch auch. Bis zum Ende hin zogen sie ihren eigenen Stil durch. Für den Finaleinzug hat es jedoch nicht gereicht, da es mit Marcel leider jemanden gab, der uns mehr überzeugen konnte. Aber hey, die Jungs hatten Spaß mal wieder auf der Bühne der Sudenburger Markthalle zu stehen und ich bin mir sicher, dass es nicht ihr letzter Auftritt beim SWM TalentVerstärker war.

 

underskin

Under Skin haben sich 2011 gegründet und wollten uns beim zweiten Vorausscheid ihre Art des Fusion Rocks näherbringen. Fusion Rock, was ist das denn eigentlich? Sie selbst beschreiben es als Rockmusik mit Blues- und Metalelementen. Sehr gefallen hat uns auch ihr Zitat dazu: “Wer braucht schon Genres? Wir brauchen Musik!” Und das ist es worum es an diesem Abend geht. Uns erinnerte ihr Stil ein wenig an Pink Floyd und auch dem Publikum hat es sehr gefallen. Somit wunderte es uns nicht zugegeben wir hofften auch ein bisschen – dass das Publikum die jüngste Band des Abends ins Finale wählte.

 

excuseforreality

Dank Excuse For Reality erwartete uns eine ganz besondere Show. Für sie spielt Optik auf der Bühne eine ganz große Rolle, wie schon früher für große Bands, wie HIM und Kiss. Zu ihrer Zeit war Schminke auf der Bühne noch populär und laut Excuse For Reality sollte das auch heute noch so sein. Ihr Sound liegt irgendwo zwischen Hard Rock, Gothic Rock und Metal. Sie selbst betiteln ihn als “X-Rock”. Eine schöne Show allein reicht jedoch nicht und so durften die Jungs leider nicht ins Finale einziehen.

 

curlywurly

Curly Wurly aus Magdeburg verfolgen ein sehr schönes Motto mit ihrer Musik. Sie selbst sagen: “We symbolise a fight between love and life.” Mit viel Freude an der Musik und viel Liebe in ihren Texten begeisterten sie das Publikum und vor allem die Ehefrau des Sängers. Ein bisschen muss jedoch noch geübt werden und somit reichte es noch nicht ganz für’s Finale. Aber wer weiß, vielleicht sehen wir auch Curly Wurly in Zukunft noch des Öfteren.

Am 19.04. findet der dritte und letzte Vorausscheid in der Markthalle Sudenburg statt. Hier werden die letzten beiden Finalisten gewählt. Wir freuen uns auf einen bunten musikalischen Abend mit zahlreichen Gästen, Freunden und Unterstützern!