Vor fast zwei Jahren haben wir schon einmal über das neue Die Sims 4 berichtet und was die Faszination an solchen Lebenssimulationen ist. Vor kurzem kam nun auch die traditionelle Konsolen-Version des Spiels auf den Markt. Ich habe mir das Spiel geschnappt und angeschaut was sich verändert hat.

Der Sims Hype ist wieder ausgebrochen!

Genau betrachtet ist Die Sims 4 auf den Konsolen ein richtiger Spätzünder. Erst drei Jahre nach dem Release auf dem PC hat es das Spiel auch auf die Playstation4 und die Xbox One geschafft. Und trotz der ganzen Jahre die vergangen sind, ist das Spiel irgendwie doch eher suboptimal gelungen.
Wir beginnen das Spiel genauso wie am PC – mit der Charaktererstellung. Wir können entscheiden was für Interessen und Fähigkeiten unser Sim haben soll und beeinflussen damit das kommende Spiel. Auch das Formen des Körpers ist gleich dem am PC. Wir können verschiedene Gesichter und Eigenschaften wählen, unseren Sim einkleiden und einen ganz eigenen Stil vermitteln. Dank verbesserter Möglichkeiten im detaillierten Individualisieren, können wir sogar präzise bestimmen wie Nase, Mund und Co aussehen sollen. Fertig? Dann ab ins Spiel!

c_ea_presse_die_sims_4_character_genehmigt
Das Leben in der virtuellen Welt

Ist der Charakter erstellt, suchen wir uns unseren Wohnort aus. Soll es in die Wüste gehen, einen Vorort oder doch lieber mitten in die Stadt? Mit einem Budget von 20.000 Simoleons können wir unser erstes Grundstück kaufen und im Bau-Modus das erste Haus errichten. Und schon gehen die Probleme los. Zwar ist der ganze Modus deutlich übersichtlicher und den Konsolen entsprechend besser bedienbar, aber man spielt das ganze Spiel mit einem Maus-Courser. Man muss sich das so vorstellen, dass der rechte Stick des Controllers die Funktion der Maus übernimmt. Was am PC logisch ist, ist an der Konsole extrem gewöhnungsbedürftig. Zum Glück gibt es noch eine Alternative: Schultertasten. Mit denen kann man verschiedene Aufgaben, die man mit dem Courser machen müsste anwählen. Leider funktioniert das aber auch nicht immer. Ein bisschen muss ich das Spiel aber auch in Schutz nehmen. Selbst am PC fand ich die Umsetzung der Kamerasteuerung eher nicht ganz so gut gelöst. Der Gedanke mit einem Stick das Prinzip zu übertragen ist eigentlich auch recht naheliegend, bedarf aber wirklich viel Zeit der Eingewöhnung. Und auch dann fühlt es sich irgendwie falsch an.

c_ea_presse_die_sims_4_building_genehmigt
Der Vergleich

Was macht die Konsole besser? Ist die Konsole vielleicht sogar eher schlechter? Das Ganze ist ein recht schwieriges Thema. An sich ist Die Sims 4 auf der Konsole exakt das gleiche Spiel wie am PC. Es ist so gleich, dass selbst die Steuerung die gleiche ist. Das Problem dabei ist, dass es auf der Konsole teils ewig dauert das auszuführen, was man vorhat. In der Zeit in der man versucht etwas auszuführen, sucht der Sim sich eine andere Beschäftigung und man landet in einem Kreislauf. Im Vergleich zur PC Version bietet die Konsolen Fassung bisher auch weniger DLCs. Während es für den PC bereits unzählige Erweiterungen gibt, hält es sich auf den Konsolen eher in Grenzen. Aber welches Spiel konnte denn nun überzeugen? Eindeutig die PC Version. Allein die Tatsache, dass die Steuerung, die einen unglaublich großen Teil des Spiels ausmacht, einfach am PC um längen besser funktioniert. Wer meint, dass der eigene PC das Spiel nicht packen würde, den kann ich beruhigen. Die Sims 4 hat keine hohen Systemanforderungen. Du willst wissen ob dein PC es packen würde? Hier sind die Anforderungen:

Minimum:                                                                      Empfohlen:
Windows XP oder neuer                                               64-Bit- Windows 7 oder neuer
1,8 GHz Dual Core Prozessor                                      Intel Core i5 oder schneller, AMD Athlon X4
2 GB RAM                                                                     4 GB RAM
128 MB Grafik RAM                                                      NVIDIA GTX 650 oder höher

 

 

©Bilder : Electronic Arts