Sommerlaune und gute Musik passen so gut Zusammen, dass zur Zeit Festivals und Open-Airs nur so vor sich her aus dem Boden sprießen. Legt die Bücher und eure Lernscripte aus der Hand und abgehts auf das Campusfest in Leipzig vom 18. – 20.06.2013. Seit nunmehr 15 Jahren begeistert das mehrtägige Event neben sportlichen Aktivitäten und politischen Diskussionen auch mit musikalischen Perlen des In- und Auslands das Leipziger Studentenvolk. Wir von pop10 präsentieren euch vor Ort die hörbaren Leckerbissen. aber zuvor sollte geklärt weren, warum auch ihr unbedingt vorbeikommen solltet und wie ihr Karten gewinnen könnt bei uns:

*** Gewinnspiel: Pop10 immatrikuliert euch zum Campusfest Leipzig! ***

Da ihr ja clever auf dem Campus feiern wollt, haben wir eine hochkomplexe Frage für euch ausgearbeitet, die all euer Recherche-Talent erfordert:

Der schwedische Bandname Slagsmålsklubben ist die Übersetzung eines amerikanischen Filmklassikers. Den Titel des Films schickt ihr bitte an gewinnen@pop10.de mit dem Betreff “Immatrikulation zum Campus Fest Leipzig”.

Verlost werden 3×2 Freikarten, Einsendeschluss: Montag,17.6. 10:00 Uhr, der Zufall entscheidet. Viel Glück & wir sehen uns in Leipzig!

Eins sei gesagt für jeden ist was dabei. Von Rock bis Pop und Elektro bis zum Trash-Schlager. Der erste Teil des Blogs richtet sich an all diejenigen, die eher auf den elektronischen Klängen hängen geblieben sind und  mit reiner Gitarrenmusik nicht wirklich was am Hut haben. Hier drunter sind Acts aufgelistet, die kaum ohne synthetischen Einfluss in Ihrer Musik auskommen. Im zweiten Teil des Blogs berichten wir über die etwas härteren und rockigeren Töne des diesjährigen Festivals.

Als erstes oben fallen uns die Schweden von SLAGSMALSKLUBBEN auf, die vermutlich in ihrer Jugend die Finger von alten Nintendo Konsolen nicht lassen konnten. Der Name ist übrigens eine Übersetzung des Filmtitels “Fight Club” ins Schwedische. Bei Slagsmålsklubben heißt es die Kindertage aufleben lassen. Von einer Bühne aus könnte man den Klang leicht mit einer Art Trash-Schlager vergleichen, aber Obacht, hier wird Synthesizerkunst auf hohem Niveau betrieben. Die Geschichte der Band erstreckt sich mittlerweile weit über ein Jahrzehnt. Begonnen hat alles, als bei einer Bandprobe ihrer ehemaligen Band der Bassist nicht aufgetaucht ist und die Jungs kurzerhand beschlossen haben den Synthie an die Box anzuschließen. Voilá das neue Bandkonzept war geboren. Neugierig? Hier kommt ein kleiner Vorgeschmack, mehr davon gibts dann Live on Stage!

Wir stöbern weiter im diesjährigen Line-Up und sofort fällt uns die Kombo CAPTAIN CAPA auf. Die zwei Jungs Hannes und Maik haben unter ihrem gemeinsamen Pseudonym schon eine Menge Aufmerksamkeit in den letzten Jahren auf sich gezogen. Was im alten Kinderzimmer des Sängers Hannes im überschaubaren Städtchen Bad Frankenhausen als “Pikachu-Song” begonnen hat, entpuppte sich Jahre danach als voller Erfolg. Beats auf die Fresse ist hier die devise. Wer ein Captain Capa Konzert schon mal miterlebt hat dürfte jetzt zustimmen. Leute springen quer durch den Raum, stagediven, usw. Wer hätte es geahnt: eine Audiolithband macht seinem Label eine Ehre. Vor zwei Jahren dann auch die öffentliche Bestätigung – Captain Capa gewinnen den New Music Award der öffentlichrechtlichen Medienanstalten. Ein neues Album ist im Anmarsch, darüber werden wir auch vor Ort mit der Band quatschen aber  zuvor dürft ihr sie Live beim 15. Campusfest erlben.

Hier darf aber die Powerfrau und Labelkollegin auf keinen Fall fehlen: IRA ATARI – seit Jahren wohl das Sinnbild des deutschen Power-Pop. Beats im gewohnten Audiolith-Style (kein Wunder denn als Produzenten wirkten hier unter anderem Rampue und Jakob von Frittenbude), der Gesang hingegen leicht und legt sich geschmeidig auf die Kompositionen und bildet Melodien, die jedes 80er-Jahre-Fan-Herz stärker schlagen lassen würden. Tanzbar bis zum letzten Track und sympathisch bis in die Fingerspitzen. Eine Frau, Ein Mikrofon, Eine Bühne.

Minimal-Sound, Synthesizersamples, akzentuierte Gesangsparts aber eigentlich dreht sich doch alles um die Streicher. Gezupft oder Gestrichen, das Hauptelement von I´M NOT A BAND ist nicht zu überhören. Etwas mysteriös und geheimnisvoll kommt einem diese Kombination daher. Heimlich aber nicht unerhört veröffentlichte diese “Nicht”-Band die letzten Jahre EPs und Alben über das Label “aufdieplätze” (die u.a. auch Bands wie I heart sharks, Wrongkong, Children oder Panda People im Roaster haben). Gewiss ist, dieses Duo tauchte schon desöfteren in Line-Ups der einen oder anderen Partyreihe auch in eurer Nähe auf. So ist es nicht verwunderlich, dass das diesjährige Campusfest-Komitee diesen Act für sich verpflichten lassen konnte.

Nicht zu vergessen sei der Act, der auf der Webseite sich mit den Obenplatzierten die dicke Schreibweise teilt: EXTRAWELT (Live). Das ist nicht nur Plattendrehen oder herumdrücken im Ableton. Das Team deckt sich für seine Liveauftritte mit Synthesizern, Effektgeräten, und und und ein. Herauskommt ein minimal-tech-house-sound, der sich bereits auf Festivals wie der Fusion, Love-Family-Park u.ä. ins private Festival-Mix-Tape eingebrannt hat. Wer noch nicht tot vom Tag ist wird hier die Nacht verbringen. Garantiert!

Das alles klingt nach ner Menge Beats per Minute und ausgewogenem Basssound. Dem ganzen stehen aber die “handgemachten” Acts dieses Jahr im nichts nach. Im nächsten Blog gebührt denen die Ehre.

Weitere Infos: http://www.campusfest-leipzig.de/