Es wird mal wieder Zeit Dudelsack, Kilt und Haggis auszupacken und es sich in einem gemütlichen Whisky Pub bequem zu machen: The Imagineers aus Glasgow versüßen uns mit viel Indie-Rock die Sommerzeit und reihen sich damit irgendwo zwischen ihren direkten Nachbarn von Franz Ferdinand und The Fratellis ein.

 

Die Schotten Steven Young (Gesang, Gitarre), Scott Bonnyman (Gitarre), Stephen Forbes (Schlagzeug) und Ali Greig (Bass) mögen eigenen Aussagen nach Blues-Musik und bezeichnen unter anderen Bob Dylan, The Doors und die Arctic Monkeys als ihre Vorbilder. Allerdings klingt ihr eigener Stil eher nach einer Mischung aus Indie-Klängen und Britpop-, Post-Punk- beziehungsweise New-Wave-Einflüssen.

 

„Der Sound von The Imagineers zeichnet das Bild eines Ortes, an dem du noch nie warst.” heißt es auf ihrer Internetseite. Außerdem behauptet die Band von sich selbst Energie, Verlangen, Nostalgie, Surrealismus, Lebensfreude, Melancholie und Leidenschaft zu verbinden. Und genau da liegt das kleine Problem: die Jungs aus Glasgow haben sich damit etwas zu viel vorgenommen. The Imagineers haben ihren eigenen Sound noch nicht ganz gefunden. Beim Durchgehen der Tracks hat man manchmal das Gefühl, nicht nur einen neuen Song, sondern eine ganz andere Band zu hören.

 

Aber die Selbstfindungsphase ist ja noch im vollen Gange, immerhin haben The Imagineers erst eine Demo-EP („I See As I Say“) und eine AA Single („John The Terror Notorious/Dearest One“) rausgebracht. Also haben sie noch genug Zeit, um eine konkrete, individuelle Richtung einzuschlagen. Davon ist auch ihr Landsmann Craig Ferguson überzeugt. Dieser lud die Schotten in seine herrliche „Late Late Show” ein und verhalf The Imagineers somit zu ihrem Durchbruch.