Wer sich im Sog der vergangenen Musikjahre noch nicht so ganz entschieden hat, ob er es nun lieber tanzbar elektronisch oder doch eher punkig mag, für den sind “Bottled In England” aus Dänemark genau das richtige.

 

Denn die Band, deren fester Kern aus Frontmann Daniel Vognstrup und dem Schlagzeuger August Dyrborg besteht, liefern progressiven Dubstep mit einer eckigen Punkrock-Attitüde. Hierbei driften sie aber nicht zu weit in die schon so oft bediente Hardcore-Ecke ab, sondern bleiben trotz treibender Hintergrundstimmung einem melodischen Klang und fast schon handzahmen Gesang treu – von dem gerne verwendeten Wörtchen “fuck” in ihren Texten einmal abgesehen.

Bei Live-Auftritten und im Studio wird das Duo um einige weitere Personen ergänzt, sodass sämtliche Elemente -ob mithilfe von Keyboardern, Sängerinnen oder ganzer Streicherquartetts- vor Ort eingespielt werden.

Eher ungewöhntlich für traditionelle Drum’n’Bass-Acts, sorgt dies für fantastische Live-Videos und bestätigt das Potenzial der Band, Lieder schreiben zu können wie das eingängige “Change”, zu dem es bereits einen Videoclip mit Clockwork Orange-esker Anmutung gibt.

Und das beste zum Schluss: Die beiden Singles “Change” und
“What This Is” gibt es auf der Webseite der beiden Jungs zum
Gratis-Download.
Fantastisk!