GameNewsWie ihr Gamer da draußen Silvester überstanden habt, wissen wir nicht. Wir haben jedenfalls gezockt! Doch auch zu Beginn des neuen Jahres gibt es wieder Spiele-Nachschub, den es zu spielen, und Neuigkeiten die es zu berichten gilt. (Fast) alles zu Little Big Planet 2, Dead Space 2, Catherine und dem neuen super-nerdtastischen Gamesmuseum findet ihr hier…

4 Millionen verkaufte Einheiten, 2 Millionen nutzergenerierte Level und ein Maskottchen, das schon jetzt in die Annalen der Videospielgeschichte eingegangen ist: Little Big Planet war für Sony ein voller Erfolg. Am 19. Januar erschien nun der zweite Teil des… Ja wie soll man es nennen? Wo man den ersten Teil noch getrost ein Jump n’ Run nennen konnte, kommt man nun in Erklärungsnot, denn Little Big Planet 2 ist im Prinzip das, was der User möchte, das es ist.

Jaspers Neuigkeiten als Video

Der Kern des Gameplays besteht zwar immer noch im etwas tollpatschigen Rumgehüpfe von Maskottchen Sackboy, die Möglichkeiten im Editor des Spiels sind nun aber schier unendlich. Wie schon beim ersten Teil, ist der von den Programmierern vorgegebene Teil des Spiels – sprich Levels, Story und Gameplay – nur ein Einstieg. Der Spieler soll sich hier nur insperieren lassen und im Leveleditor seine eigenen Levels, bzw. im zweiten Teil sogar ganze Spiele zu entwerfen. Levels lassen sich nun nämlich verbinden, wodurch sogar die Möglichkeit entsteht so etwas wie eine Geschichte in die Kreation mit einfließen zu lassen. Dazu ist auch das Gameplay nicht mehr auf pures Plattform-Gehüpfe beschränkt, sondern dem Spielerlebnis sind nun (fast) keine Grenzen mehr gesetzt. Von Rennspiel über Shoot ‘em Up bis hin zur Billiardsimulation ist alles möglich.

Das Prinzip die Kreativität des Spielers zu fordern, und ein Spielerlebnis zu erschaffen, zu dem nicht nur die Entwickler, sondern auch die Community etwas beiträgt, wird also mit Little Big Planet weiter perfektioniert. Braucht jemand also noch ein gutes Argument, um seine Eltern davon zu überzeugen, ihm/ihr eine Playstation 3 zu besorgen – here you go!

Das Kreativität allerdings nicht immer positiv sein muss, zeigt eine Entwicklung, die Sony wahrscheinlich so nicht geplant hatte. Sucht bei Little Big Planetzum Beispiel nach dem Namen des US-amerikanischen Präsidenten Obama, findet man auch Levels mit Titeln wie “12 ways to kill Obama”. Das gerade mit mehr kreativer Freiheit auch Möglichkeiten geschaffen werden, diese Kreativität für moralisch verwerfliche Intentionen zu missbrauchen, scheint fanatischen Gruppierungen immer mehr bewusst zu werden. Das Little Big Planet so Gefahr läuft, Plattform für religiöse oder politsche Fanatiker, Gangs oder Sekten zu werden, um ihr Gedankengut unters Volk zu bringen, sollte Sony bewusst sein, selbst wenn man sie dafür nicht haftbar machen kann. Ob Sony für solche Fälle in Zukunft andere Seiten aufzieht ist im Moment noch ungewiss. Sollte die Zahl solcher Vorfälle steigen, wäre es, gerade wegen der relativ jung ansetzenden Zielgruppe von Little Big Planet, allerdings unerlässlich.

Tim

Twinkle, twinkle, little star, How I wonder what you are!

Dead Space kam 2008 wie aus dem Nichts und hat mal soeben alles weggehauen, dass sich bis dato Survival Horror schimpfte. Klar konnte damals ein Silent Hill oder ein Resident Evil 2 dem geneigten Horrorfan den einen oder anderen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen und deshalbsind sie nicht ohne Grund die Gruselreferenzen. Das ein Spiel mich dazu bringt, vor Schreck den Controller aus der Hand zu werfen, dann kann das nur Dead Space von sich behaupten.

Hauptsächlich dazu beigetragen hat der grandiose Sound, der mir so in keinem anderen Horrorspiel vorgekommen ist. Die nahezu perfekte Soundabmischung und die dadurch entstehenden Schockmomente lassen mich sogar nach dreimaligem Durchspielen immer noch zusammenzucken.  Natürlich sorgt nicht nur der Ton für so ein intensives Spielerlebnis, wie es Dead Space bietet. Eines der coolsten Elemente im Gruselshooter ist, dass es keinerlei Bildschirmanzeigen gibt. Energie, Munition und vorhandene Gegenstände konnten an Isaacs Anzug abgelesen werden bzw. von diesem projiziert werden. Dies verstärkte das ohnehin allgegenwärtige Gefühl der Hilflosigkeit und des Alleinseins. Abgerundet wird das ganze vom absolut glaubhaften Setting. Beispielsweise sind die Waffen allesamt technische Werkzeuge, die Issac nicht nur dazu benutzt die Aliens einen Kopf kürzer zu machen, sondern damit auch alle anderen Gliedmaßen abtrennen kann. Dieses Gameplayelement ist genauso unverbraucht wie originell und in welchem Spiel wird vom Spieler schon verlangt die Gegner „taktisch zu zerstückeln“?

Ihr fragt euch sicherlich, warum ich mich nochmal über Dead Space auslasse, obwohl es ja hier eigentlich um das Sequel geht. Nun die Antwort ist ganz einfach. Ich hab nahezu keine Ahnung vom zweiten Teil, da ich mir absolut nichts von der Spannung nehmen lassen wollte.

Was ich weiß: Isaac kann nun sprechen, des Setting ist dieses Mal die Weltraumstadt Sprawl, Es gibt neue Necromorphs und neue Waffen, es gibt einen Multiplayer. Mehr brauche und will ich nicht wissen.

Weiterhin fragt ihr euch jetzt sicherlich auch: „Was labert der hier eigentlich rum, wenn er doch eigentlich gar keine Ahnung hat“?

Und damit habt ihr völlig recht. Jedoch hab ich dafür den ersten Teil mittlerweile 4 mal durchgespielt und kann für mich persönlich behaupten, dass ich das Sequel kaufen kann ohne mich vorher von der Qualität zu überzeugen, da ich absoluter Fan von Dead Space bin und ich schon glücklich wäre, wenn der zeite Teil nur ansatzweise so gut in Punkto Atmosphäre und Spannung ist, wie der erste Teil.

Als Fazit kann ich also nur sagen, dass zumindest der erste Teil von jedem der über 18 ist und starke Nerven hat, gespielt werden sollte. Wer das Ding noch nicht gespielt hat und auch nicht vor hat es zu zocken, gehört meiner Meinung nach geschlagen!!! (Nein, gehört er natürlich nicht! Anm. d. Red.)

Wer den ersten Teil mochte wird sicherlich auch den zweiten auch. Ich hoffe einfach nur, dass die Stadt Sprawl noch mehr unterschiedliche Settings hervorbringt und dass der sprechende Isaac für eine noch spannendere Story sorgt.

Noch eine Info für Fans des ersten Teils. Eigentlich gibt es den beliebten und übermächtigen Plasmacutter aus Dead Space im zweiten Teil nicht mehr. Wer trotzdem nicht drauf verzichten kann, hat 2 Möglichkeiten. Entweder ihr habt noch einen Spielstand von Teil eins auf der PS3 Festplatte und schaltet somit den Cutter automatisch im Spiel frei oder ihr kauft euch einfach die Collectors Edition von Dead Space 2. Dort hab ihr neben einer Bonus DVD und dem Originalsoundtrack eine Lithographie eines verwandelten Nekromorphs, sowie ein Replikat des Plasmacutters aus dem ersten Teil. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch. Die Collectors Edition erscheint nicht in Deutschland und kann somit nur als Import erworben werden. Wer damit kein Problem hat und rund 100 Euro investieren kann, bekommt die meiner Meinung nach sehr gut bestückte Sammleredition.

Also nochmal der Aufruf. Alles die noch nicht Dead Space gespielt haben: Sofort Spielen! Alle die den ersten Teil schon verschlungen haben: Kauft euch… ach ihr werdet es ja eh tun.

Also meine Collectors Edition ist schon bestellt!!! ;-)

Patrick

Brüder und Schwestern, unsere Gebete wurden erhört! Ein heller Lichtstrahl fiel vom Himmel und er blendete mich. Erst dachte ich, ich würde die goldenen Tore des Himmels vor mir sehen und der liebe Herrgott persönlich würde mich empfangen.

Doch dann sah ich es. Jahre voller Pein zogen vor meinem inneren Auge vorrüber. Jahre, in denen ich stehts verteidigen musste, was mir lieb war. In denen ich Videospiele spielte und mich niemand verstand. Meine Eltern wollten mich verstoßen, meine Freunde verließen mich und ich konnte mich nur noch einer kleinen Reihe von Auserwählten öffnen: Euch liebe Brüder und Schwestern. Euch, die ihr dasselbe Schicksal teilt wie ich. Und deshalb verkünde ich euch nun die frohe Botschaft!

In Berlin ist ein Tempel gebaut worden! Ein Tempel unserer Religion! Ein Tempel der Videospiele, zu dem wir pilgern werden. Berlin – oh du goldene Stadt! Ich werde den Tag ehren an dem ich dein Antlitz erblicke! Und ich werde es auf meiner Kamera festhalten, also liebe Brüder und Schwestern: Auch ihr werdet es sehen, bei Pop10!

Oder ihr klickt auf den Link hier…

http://www.computerspielemuseum.de/

Tim


Catherine

Mit der Shin Megami Tensei- Reihe und den Persona-Ablegern ist Atlus aus Japan dafür bekannt etwas andere Spiele zu machen, die sich von Genrekonventionen oft deutlich abheben und Szenarien etablieren, die auf den ersten Blick unpassend wirken. Doch nur die Tatsache, dass man sich anfänglich aufgrund der Fremdheit ein wenig unwohl fühlt sollte nie von der oft einzigartigen Spielerfahrung ablenken.
Mit Catherine erscheint nun Atlus wohl bislang ungewöhnlichstes Spiel für die aktuelle Konsolengeneration. In diesem spielt man die Rolle von Vincent, der nach einem Treffen mit dem namensgebenden Mädchen „Catherine“ anfängt Alpträume zu haben, die ihn tatsächlich das Leben kosten könnten, wenn er in diesen Träumen nicht um sein Überleben kämpft.
In seiner Umgebung sind schon mehrere Leute aus unerfindlichen Gründen im Schlaf gestorben, dieser Gefahr muss er sich nun selbst stellen. Das Spiel funktioniert hier nun auf drei verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Gameplayelementen. Zum Einen muss Vincent seine Träume überleben, meist visualisiert durch ausufernde Rätsel, die gelöst werden müssen, bevor riesige Hände oder sonstige Gefahren Vincent erwischen können. Eine weitere Eben zeigt Vincent in seiner Lieblingsbar, hauptsächlich in Dialoge verwickelt und Informationen suchend Hinweise über Catherine und die mysteriösen Albträume zu bekommen. In der letzten Ebene muss Vincent schließlich seine Beziehung zu seinen Freundinnen „Catherine“ und „Katherine“ pflegen und gestalten.
Gerade diese Passagen sollen teilweise explizite Darstellungen von Erotik und Sex beinhalten, was ein Release in den USA und eventuell auch Europa verhindern könnte.
Nichts desto trotz kommt mit Catherine ein gewaltiger, innovativer Genremix aus dem Land der aufgehenden Sonne auf uns zu, der in dieser Form sicher nirgendwo anders hätte gemacht werden können. Die erste Demo ist Ende Januar über X-Box Live und Playstation Network erhältlich. Erscheinungstermin in Japan ist der 17. Februar.

Jasper

Mit der Shin Megami Tensei- Reihe und den Persona-Ablegern ist Atlus aus Japan dafür bekannt etwas andere Spiele zu machen, die sich von Genrekonventionen oft deutlich abheben und Szenarien etablieren, die auf den ersten Blick unpassend wirken.
Doch nur die Tatsache, dass man sich anfänglich aufgrund der Fremdheit ein wenig unwohl fühlt sollte nie von der oft einzigartigen Spielerfahrung ablenken.
Mit Catherine erscheint nun Atlus wohl bislang ungewöhnlichstes Spiel für die aktuelle Konsolengeneration.
In diesem spielt man die Rolle von Vincent, der nach einem Treffen mit dem namensgebenden Mädchen „Catherine“ anfängt Alpträume zu haben, die ihn tatsächlich das Leben kosten könnten, wenn er in diesen Träumen nicht um sein Überleben kämpft.
In seiner Umgebung sind schon mehrere Leute aus unerfindlichen Gründen im Schlaf gestorben, dieser Gefahr muss er sich nun selbst stellen.
Das Spiel funktioniert hier nun auf drei verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Gameplayelementen.
Zum Einen muss Vincent seine Träume überleben, meist visualisiert durch ausufernde Rätsel, die gelöst werden müssen, bevor riesige Hände oder sonstige Gefahren Vincent erwischen können.
Eine weitere Eben zeigt Vincent in seiner Lieblingsbar, hauptsächlich in Dialoge verwickelt und Informationen suchend Hinweise über Catherine und die mysteriösen Albträume zu bekommen.
In der letzten Ebene muss Vincent schließlich seine Beziehung zu seinen Freundinnen „Catherine“ und „Katherine“ pflegen und gestalten.
Gerade diese Passagen sollen teilweise explizite Darstellungen von Erotik und Sex beinhalten, was ein Release in den USA und eventuell auch Europa verhindern könnte.
Nichts desto trotz kommt mit Catherine ein gewaltiger, innovativer Genremix aus dem Land der aufgehenden Sonne auf uns zu, der in dieser Form sicher nirgendwo anders hätte gemacht werden können.
Die erste Demo ist Ende Januar über X-Box Live und Playstation Network erhältlich. Erscheinungstermin in Japan ist der 17. Februar.

Jasper

http://www.youtube.com/watch?v=Q1rxqXFzoss&feature=related