Wir haben euch wieder Neuigkeiten zum Thema Videospielkultur zusammengefasst. Mit dabei sind diesmal Ninja Gaiden III, The Binding of Isaac, das “Double Fine Adventure” und der Film des Angry Video Game Nerds

Die Games Neuigkeiten als Video:

Ninja Gaiden III

Ryu Hayabusa ist der letzte männliche Nachfahre eines Ninja-Clans aus einem kleinen japanischen Dorf. Nachdem sein Vater das Dorf verlässt, hinterlässt er Ryu das Drachenschwert, das ihm die Macht gibt Dämonen zu besiegen. Außerdem trägt er ihm auf, seinen Auftrag zu Ende zu bringen, sollte er nicht zurückkehren. Mit dem ersten Teil der Ninja Gaiden Reihe beginnt Ryu langer beschwerlicher Weg durch allerlei Gefahren und Schicksalsschläge. NES Fans verbinden mit Ninja Gaiden vor allem einen wahnsinnig hohen Schwierigkeitsgrad. Die ersten drei Teile der Reihe, allesamt auf dem Nintendo Entertainment System erschienen, stellten Spieler vor eine schier unlösbare Aufgabe. Sogar der Angry Video Game Nerd setzte dem ersten Teil ein besonderes Denkmal. Mit Ninja Gaiden III erscheint nun der dritte Teil der 3D-Reihe von Ninja Gaiden, die ihren Anfang auf der Xbox nahm. Mit der zusätzlichen Dimension kamen allerdings auch neue Charakteristika hinzu: Gore und Quicktime-Events. Daran hat sich auch beim neusten Teil nicht viel geändert. Ryu macht weiterhin keine halben Sachen und tötet alles und jeden, der sich ihm in den Weg stellt. Allerdings wird die Schuld, die sich Ryu während seiner Abenteuer aufgeladen hat, ein zentraler Bestandteil des Spiels sein. Durch einen Fluch wird die schwarze Drachenklinge, die die Kraft hat Hass und Leid aufzunehmen, von Ryu absorbiert, sodass er die Schmerzen all jener, die er getötet hat spüren muss. Vor allem die menschliche Seite von Ryu soll in Ninja Gaiden III stärker thematisiert werden. In wieweit das trotz des unverändert blutigen Gameplays realisiert werden kann, zeigt sich am 23. März.

 

AVGN: The Movie

James Rolfe ist die wohl bekannste (reale) Persönlichkeit im Bereich Videospiele. Bekannt wurde er mit kleinen Videoclips in denen er Spiele aus der NES und SNES Ära auf lustige und kreative Art und Weise verriss. Ursprünglich produzierte er diese Clips nur für seine Freunde, als diese ihm dann jedoch rieten, die Videos zu veröffentlichen, wurde der Angry Video Game Nerd zum Phänomen. Um sein aktuelles Projekt, den AVGN Kinofilm ranken sich einige Gerüchte. Im Film soll James Rolfe sein Alter Ego spielen und das gemeinhin als schlechtestes Videospiel aller Zeiten bekannte “E.T. the Extra-Terrestrial ” für Atari rezensieren. Um den Film zu finanzieren, bat Rolfe seine Fans um Unterstützung, die ihm diese auch in unerwarteten Ausmaß gewährten. Über 244.000 Dollar sind durch die Spendenaktion zusammengekommen. Ürsprünglich hatte Rolfe nur mit 75.000 Dollar gerechnet. Nun ist er den Fans aber auch einen guten (bzw. lustigen) Film schuldig, sonst wird nach RTL wohl bald auch der AVGN die Wut der Gamer zu spüren bekommen.

 

Double Fine Adventure

Tim Schafer und Ron Gilbert sind für Adventure Fans so etwas wie Gott und …. Gott. Die beiden haben einfach den Lieblingsspielfaktor. Nicht umsonst gilt „Maniac Mansion: Day of the Tentacle“ als Lieblingsspiel der GameOne Redaktion. Und die wissen ja bekanntlich, was cool ist! Doch auch Spiele wie Monkey Island, Grim Fandango, Zac McKracken und Maniac Mansion gehen auf ihr Konto.

Tim Schafer

Ron Gilbert

Leider bekam die Entwicklung der Videospiele den beiden nicht so gut, da außerhalb Deutschlands die Begeisterung für Point-and-Click Adventures verloren ging und sich demnach auch keine Investoren mehr finden ließen. Nachdem Gilbert und Schafer mit Brütal Legend und DeathSpank beide Ausflüge in die 3D-Welt machten, planen die beiden jetzt zu ihren Wurzeln zurückzufinden. Da sich die finanzielle Situation für Adventures aber wenig gebessert hat, musste eine andere Methode der Finanzierung gefunden werden. „Crowdfunding“ erwies sich als Lösung. Über die Plattform „Kickstarter“ wurden Spendegelder von Fans gesammelt. Als Belohnung erhalten die Spender eine Dokumentation des Entstehungsprozesses und Mitspracherecht bei der Entwicklung. So wird die Beta-Version des Spiels beispielsweise nur an Spender verteilt. Mittlerweile sind 2,5 Millionen Dollar zusammengekommen – für ein Adventure eine überdimensionale Summe. Jetzt kann wohl nichts mehr schief gehen…