Doc Murdock, Doc Mabuse, Slick Spingo und Prinz Porno One sind die Namen unter denen Friedrich Kautz, heute eher bekannt als PrinzPi, seine musikalische Karriere begann. Seit 1998 ist er nun Teil der deutschen Raplandschaft und zeichnet sich vor allem durch seine sozialkritischen Texte und seinen „für-immer-Untergrund-Gedanken“ aus.

Keine Liebe

Damals mit eher harten Texten, signed Prinz Porno im Jahr 2002 beim legendären Untergrund-Label Royal Bunker und hat seitdem, sowohl musikalisch, als auch menschlich weite Sprünge gemacht.

Sein neuestes Werk „Kompass ohne Norden“ beschreibt diesen Werdegang von damals bis heute und auch als Zuhörer erkennt man einige Schnittstellen mit dem eigenen Lebensweg. Sein Ziel, eine Art Biographie für sich und seine Hörer zu kreieren, hat er vor allem mit Tracks wie „moderne Zeiten“ erreicht.

Nachdem sein 2011er Akkustik-Release “Hallo Musik” eher einen Bruch, des sonst sehr stilsicheren Rappers darstellt, ist Kompass ohne Norden wieder ein reines Hip-Hop-Album. Seine Liebe zu Beats mit echten Instrumenten lebt der Urberliner allerdings auch auf seinem neuen Werk aus. Eine musikalische Entwicklung, die sicherlich seinem eigenen Musikgeschmack entspring. Privat hört der Prinz nämlich eher rockige Musik wie die Beatles, Ramones, Hendrix, Led Zepplin und The Who.

100x

Eingefleischte Fans, die den etwas härteren Prinz Porno-Rap bevorzugen sollten allerdings vorsichtig sein, geht das neue Album doch einen deutlich gesellschaftsfähigeren Weg, als ältere Werke. Trotzdem merkt man, dass wieder mit viel Liebe und Hingabe gearbeitet wurde. Ganze Gefühlswelten mit Worten zu erschaffen ist nach wie vor eine Gabe, die PrinzPi bis heute nicht abhanden gekommen ist.

Und im Interview hat Prinz Pi uns persönlich zu seinem neuen Album Kompass ohne Norden Frage und Antwort gestanden. Das seht ihr natürlich in den Pop10 Neuigkeiten: