Lang lang lang ist es her, dass ich meine eigenen Fundstücke auf dieser wunderbaren Plattform präsentieren durfte. Aber nun kann ich mich wieder frei auslassen und meine, teils neu entdeckten und teils schon seit einer Weile im Kopf schwirrenden, Favoriten euch vorstellen.

Zunächst kommt das Ganze in Bild und Ton. Das Studiogespräch mit Maurice fasst meine beiden Herbstfavoriten “Bosnian Rainbows” und “Krahnstøver” perfekt zusammen:

Eine Band, die mir persönlich sehr am Herzen liegt sind, wie ich es bekennend im Video schon formuliert habe, die sympathischen Krahnstøver aus Leipzig. Ihre Musik bewegt sich zwischen psychodelischen Rock und melancholischen Pop. Ich glaube mit dieser Beschreibung wären die Jungs und Mädels auch selbst zufrieden. Energische Live-Shows und experimentelle Parts, die einen zum tanzen bringen aber auf keinen Fall vom Zuhören abhalten. Schon manch einer summte den einen oder anderen Song nach einem Konzert von Krahnstøver vor sich hin.

Eine Band, die mir persönlich sehr am Herzen liegt!

Nicht zufällig gewannen Sie regionale und überregionale Bandcontests, spielten als Support für Größen wie I Heart Sharks, Phantogram und diversen Audiolith Bands. Ihre Energie reicht aus um die noch träge Masse so einzuheizen, dass wohl keiner von den ortsanwärtigen sein Bein still halten kann. Ja, ich schwärme nicht unrecht von diesem Trio.

Wem das kein Beweis genug ist, der soll sich die frisch erschienene EP zu Gemüte führen, die den Titel “Restless Silence” trägt. Ein gewisses Oxymoron, dass sich aber beim Hören der 5 Songs nicht treffender betiteln lässt. Ihr könnt euch die EP vorbestellen oder einfach unter dem folgenden Link bei Spotify nachhören: Hier Klicken

Ein etwas älteres Video des Songs “Sonar” könnt  ihr ebenfalls nachhören auf Youtube

Kommen wir zu meiner zweiten Empfehlung. Es geht um die Band Bosnian Rainbows. Eventuell nichtssagend für einige, obwohl hinter diesem Namen sich keine geringere und zurecht begnadete Kombo “The Mars Volta” verstecken. Zumindest zur Hälfte. Nämlich die Köpfe der eben genannanten Band Omar Rodriguez-Lopez und Deantoni Parks haben nach 3 Jahren Erfolgsgeschichte beschlossen es dabei ruhen zu lassen und ein neues Projekt Namens Bosnian Rainbows zu starten. Hinzu kamen die Nici Kasper und die Frontsängerin Teri Gender Bender.

Hier kannst du dir noch mehr Musikvideos von Bosnian Rainbows ansehen, präsentiert von unserem Online Musiksender Pop10 NonStop.

Insgesamt lassen Omar und Deantoni den Progressive Rock hinter sich und bewegen sich nun im Beriech des Post Punks. Die leicht verstörende Art von Teri Gender Bender weckt in einem einerseits ein beunruhigendes und angsteinflößendes Gefühl aus andererseits kann man aber einfach nicht wegschauen, weil man so fasziniert ist. Und so lächerlich der Vergleich mit Größen wie The Smiths ist, dennoch wecken diese 4 bei mir das Gefühl einer gewissen Nostalgie und ernstgemeinter Retroflair breitet sich aus. So nun genug geschwafelt, am besten Ihr hört euch einfach diese selber an.