Pop10.de Redakteur Maxim Chubarov: “The Bianca Story: Eine Band von der ich selbst überrascht bin, dass diese sich so lange vor meinen musikbegierenden Ohren versteckt hatte” Das Gründungsdatum geht auf das Jahr 2006 zurück. Eine Band aus der Schweiz, der scheinbaren Goldgrube talentierter Künstler und einzigartiger Musik.

Mit Bianca ist nicht der Name einer Liebesromanze sondern die aus dem italienischen übernommene Bezeichnung der Farbe „weiß“ gemeint.
So kann man auch den Stil dieser Band nur schwer defnieren – wie ein weißes Blatt Papier eben. Es bewegt sich zwischen Indie-Folk mit Rock’n’Roll Elementen und ironischem melodiösem Pop.
Gepaart mit zweistimmigen Gesang und voluminösem, fast nahezu hymnischen Klang der Arrangements

Eine Band, die auf jeden Fall noch Zukunft hat (so wünsche ich es mir zumindest) aber auch schon mit einer prägenden Vergangenheit lebt.

Ihre erste Debüt EP kam 2008 raus. Bei der darauf folgenden Europatour wurde gleich beim ersten Gig der Tourbus samt kompletten Equipment geklaut.

Durch einen glücklichen Zufall bekam die Band 2010 die Möglichkeit in den berühmten Abbey Road Studios ihr ersten Album aufzunehmen. Diesen Prozess kann man in einem Film auf Youtube „High and Low“ nachvollziehen.

Noch vor Veröffentlichung nimmt sich deren Manager das Leben. Der Titelsong „Coming Home“ sei ihm gewidmet.

Allgemein hat man beim Hören des Albums ein gemischtes Gefühl: man kann zu den selben Songs sowohl tanzen als auch nachdenklich sein. Es hat eine Leichtigkeit und gleichzeitig eine faszinierende Tiefe.

Vor allem wenn, man das Album mag wird man die Liveperformance dieser Band lieben.  Dazu soll einer meiner Lieblingstracks des Albums „Dancing people are never wrong“  eine unmissverständliche Aufforderung sein.

Hier ein Link des Remixes vom Fusion Festival 2012 bei dem ich die Ehre hatte, diese wunderbare Band Live zu erleben:

Im September kann man die Band  in Kassel und auf dem Reeperbahnfestival in Hamburg auch mal in unserer (zumindest nahen) Region genießen. Ein Muss für jeden Musikliebhaber, ganz egal welcher Musikrichtung.”