Wo bloß unsere pop10-Redakteure nicht überall nach Musik suchen. Diesmal holt uns Babette Conrady eine musikalische Perle von ganz oben aus den Bergen runter ins pop10 Tal. Zumindest wenn es nach dem Namen geht – “Made in Heights” heißt ihre Empfehlung in diesem Monat. Eins vorneweg gesagt: es wird luftig auch wenn die Musik aus dem Flachland kommt.

Raus aus den Federn und rein ins Studio. Wir schalten Live in das Bett von Babette. Wie das ganze aussieht erfahrt ihr, wenn ihr hier klickt:

Wie man heute Musik charakterisieren könnte, gibt es ja so viele verschiedene Möglichkeiten. Von konventionellen Adjektiven, bis hin zu unklassifizierten Hirngespinsten der Künstler selbst. So stehen auf der Facebook-Page der Künstler unter dem Punkt Genre solche Begriffe, wie mythical filth, pop fiction, beauty slap oder ratchette. So nichtssagend das auch klingt, wie diese Bezeichnungen auf den ersten Blick erscheinen, so treffend sind diese zugleich.

Es klingt wie Lautmalerei. Etwas elektronisch, etwas konfus, etwas Dreampop-artig. Das sind Made in Heights. Sie kommen aus New York – wie  überraschend – und schreiben in die Beschreibung “west coast gothic” hin. Ach ja diese Amerikaner. Jedenfalls entführt euch dieses Duo auf eine Reise die sich zwischen Trip-Hop Beat-Landschaften und Dup-Step-Tälern bewegt und das, ganz ohne aufwendigen Schnick-Schnack. Auf Video- und Fotomaterial verzichtet dieses Projekt nämlich fast gänzlich.

So bleibt uns ledeglich die Musik. Aber vielleicht kommt es auch nur darauf an? Wir von pop10 sind uns jedenfalls einig: der Trend sich geheimnisvoll zu geben geht auf jeden Fall auf. Danke Betty für diesen Tipp!