Neben den großen Festivals Melt!, Berlin Festival oder Hurricane ist das Dockville die Perle unter den Freiluft-Events im
deutschen Musik-Sommer.
Pop10 Blogger Maxim wollte schon immer mal an die Elbe und Musik schnuppern.
Doch 2011 gabs wohl eher eine Schlammschlacht…


Bilder und Eindrücke vom Dockville gibts hier

 

Hamburg hat schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgewirkt. Es ist einfach eine etwas andere Großstadt.
Im Gegensatz zu Berlin herrscht hier eine gewisse Ruhe in der Luft obwohl die Stadt nur vor Kreativität und Inspiration sprüht.
Es ist einfach die norddeutsche Gelassenheit, die auf eine wundersame Art und Weise ein gewisses Gleichgewicht zwischen kochendem Großstadt-Flair und entspannter Gemütlichkeit schafft.

wenn ich die Möglichkeit hab diese nordische Idylle aufzusuchen bekomme ich leichtes Fernweh

Immer wenn ich die Möglichkeit hab diese nordische Idylle aufzusuchen bekomme ich leichtes Fernweh beim Zuschauen wie die kleinen Passagierfähren und die mächtigen Atlantikfrachter in dem Hafen ein- und auslaufen, während man nach einem gelungenem Abend im Kiez am Fischmarkt ein frisches Fischbrötchen verschlingt und die aufgehende Sonne den  Hafen erhellt.

Genau dieses Gefühl kam bei mir auf, als ich das erste Mal las, dass ein Festival genau in dieser Atmosphäre stattfinden soll.
Vor allem mit einem Line-Up, das sich sehen lassen kann. Der Festivalbesucher sollte als Hauptspeise Größen wie Editors, Santigold, Kele und Crystal Castles bekommen; garniert mit tollen Bands wie Kakkmaddafakka, Fenech-Solar oder Noah and the Whale uvm. Das ganze dann noch verbunden mit Kunstinstallationen, die auf dem Gelände verteilt sein sollten. Da musste ich hin!

Editors, Santigold, Kele und Crystal Castles

Freitagmorgen stand ich früh auf den Beinen, da ich immerhin einen Weg von über 500 km zurücklegen musste. Halbverschlafen saß ich kurz nach 6 im Zug Richtung MS Dockville, schaute in den blauen Himmel über meiner schönen Studentenstadt Jena in der Hoffnung, dass das Wetter sich halten würde. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Sie starb.

Je nördlicher ich voranschritt, desto schwärzer wurde der Himmel. Auf den Fensterscheiben meines Wagons zeichneten sich Regentropfen ab und ich konnte nur erahnen was mich erwarten würde bei der Ankunft.

Hamburg – Wilhemsburg.
Mich begrüßen Rucksackträger – ausgestattet mit Isomatten, Zeltsäcken, Alkoholvorräten usw. in den Händen. Sie standen an um in den Busshuttle zu gelanden. Die Wartezeiten waren erstaunlich kurz. Sodass ich nach 10 min und einem Obolus von 2 € den Weg zum Festivalgelände weiter beschritt.

Es war zwar weiterhin kritisch mit der Wetterlage, aber zumindest regnete es nicht mehr. Nach einigen Metern sah ich eine Menschenschlange die sich über mehrere hundert Meter bis zum Bändchenzelt erstreckt hat.
Es herrschte eine drastische Enge. Der Boden war aufgeweicht von den Regenfällen der Vortage.
Ich – nur mit Stoffschuhen ausgestattet bereute spätestens jetzt, dass ich meine Gummistiefel vergessen hatte, jedoch blieb ich noch optimistisch, dass ich das Wochenende auch ohne überstehen könnte.

Es herrschte eine drastische Enge

Das Anstehen wird für einige Festivalbesucher, die scheinbar schwere Kisten und Taschen schleppten zur Qual, es geht nur langsam voran und auf den nassen Matschboden die Sachen abzustellen kam nicht in Frage. Der Weg führte über eine schmale Holzbrücke weiter, der Boden wurde matschiger. Es kamin mir Leute mit Mülltüten-Konstruktionen um ihre Schuhe entgegebn, die ihre Stiefel ebenfalls vergessen hatten. Irgendwie wurde mir unwohl. Nach dem einige Zeit vergangen ist gelang ich auf den Zeltplatz. Was ich hier sehe erinnerte mich ein bisschen an eine Ausnahmesituation. Jedes Stück noch trockenen Bodens wurde restlos ausgefüllt von Zelten. Auch wenn es mitten im Schlamm sein musste und genau vor dem Eingang eine riesige Pfütze sich gebildet hat. Platz scheint ein Problem zu sein.

Achtung Schlammgefahr!

Ich entschloss mir irgendwie Gummistiefel zu besorgen.
Denn meine Stoffschuhe taugten nach dieser Odyssee nicht mehr

Das Paar werde ich wohl wegschmeißen müssen

Nachdem ich einen halbwegs trockenen Platz Grasfleck für mein Zelt gefunden habe, begebe ich mich wieder Raus vom Gelände um eventuell im Stadtteil Wilhelmsburg irgendetwas regen- und schlammfestes zu finden
(Zugegebenermaßen war es auch etwas leichtsinnig von mir meine Gummistiefel zu Hause zu lassen)
.

Die Rettung kam schnell: nicht einmal 10 Minuten vom Gelände entfernt sah ich einen Anglerladen – mitten im Gewerbegebiet – der tatsächlich Gummistiefel verkaufte.
Überglücklich erwarb ich für einen günstigen Preis von 19 € ein quitschgelbes Exemplar – das letzte Paar wohlgemerkt und das noch bevor das Festival richtig angefangen hat. Viele Andere glücklichen Käufer probierten sofort die neu erstandenen Stiefel an und kehrten stolz zum Gelände zurück. In den Folgetagen wurde ich nicht nur einmal angesprochen wo man denn in Hamburg noch Gummistiefel herbekommen könne. Ich erwähnte den ebengenannten Laden, jedoch musste ich die Euphorie dimmen und darauf verweisen, dass zum besagten Zeitpunkt es vermutlich dort keine Gummistiefel mehr geben wird.

Wie auch immer. Ich war bereit mich endlich darauf zu konzentrieren, weshalb ich überhaupt da war. Die Musik. Es versprach gut zu werden. Da die meisten für mich bekannten und interessanten Künstler erst am Samstag spielten nutzte ich den ersten Tag um mir das Gelände und die Kunstobjekte anzuschauen und eventuell neue Musik kennenzulernen.

Zunächst zum Gelände. Das erste was ich mir beim Eingang wieder gedacht habe war (ihr könnt es euch schon denken): Schlamm! Soweit das Auge reicht. Einzelne Meter wurden zur Qual sich überhaupt erst einmal fortbewegen zu können. Man sah kaum befestigten Boden. Stand man vor einer Bühne, so versank man einige Zentimeter. Vom tanzen konnte nicht die Rede sein. Eher ein leichtes Wippen – dabei musste man versuchen nicht umzukippen und im Schlamm zu landen. Viele flüchteten in gesponserte Lounges von bekannten Zigarettenmarken und beobachteten von dorther das Geschehen auf den Bühnen. Nicht desto trotz waren wir alle auf dem Festival um Spaß zu haben. Somit ließen sich viele nicht von den Umständen runterziehen und ließen sich nichts anmerken.

Ich kämpfte mich von einem Fleck zum Nächsten und entdeckte die verschiedenen Kunststationen. Leider war vieles aus bekannten Gründen schon sehr dreckig und von anderen Festivalbesuchern überrannt aber einige künstlerische Objekte möchte ich euch präsentieren:

rhindern. Es wurde versucht Sand und Kies aufzustocken und wie durch ein wurde die Veranstaltung nicht abgesagt. Nicht desto trotz müsste man sich meiner Meinung nach überlegen, wie man das Festival wetterfester gestalten könnte. Ich bin gespannt, wie das Festival nächstes Jahr wird, was sich verändert und würde es auf jeden Fall Musikliebhabern empfehlen hinzufahren, die auf der Suche nach neuen Sounds und Künstlern sind, denn das Booking des Festivals hat in diesem Jahr (wie auch die letzten Jahre) definitiv ein gute Auswahl getroffen gehabt.

Eine Miniatur-Plattenbausiedlung im Boden versunken

Das Butterland - Tanzfläche und Kletterwald zugleich.

Das Butterland - Tanzfläche und Kletterwald zugleich.

Für jeden der es ausprobieren wollte, hing das Zelt an einem Kleiderhacken.

Zelt2Go - Für jeden der es ausprobieren wollte, hing das Zelt an einem Kleiderhacken.

Eines der Wahrzeichen des Festivals. Abends entwickelt es sich zu einem Hingucker, durch die verschiedenen Visials.

Eines der Wahrzeichen des Festivals. Abends entwickelt es sich zu einem Hingucker, durch die verschiedenen Visuals.

Abends Tanzfläche, Tagsüber Ort an dem sich Poetryslammer dem Wettbewerb stellen.

Das Horn - Abends Tanzfläche, Tagsüber Ort an dem sich Poetryslammer dem Wettbewerb stellen.

Alles das als Überbleibsel von dem Kunstcamp, das seit dem 21. Juli sich auf dem selben Gelände befand. Leider musste ich feststellen, dass nach 3 Tagen die Festivalbesucher die Kunst mit Füßen treten, Die Objekte beschmieren oder Abreißen. Schade eigentlich. Ausgesehen hat es auf jeden Fall sehr gut.

Das Gelände an sich war vom Platz recht großzügig. Passenderweise trugen die Bühnen der MS Dockville Bezeichnungen aus der Schiff-Fahrt. Auf 2 großen Open-Air Bühnen (Grossschot & Vorschot) und 2 kleineren Zeltbühnen (Maschinenraum & Spinnacker) konnte man sich die verschiedensten Bands und Musiker anschauen. Dazu existierten noch 3 Tanzflächen, die auch nach Festivalschluss den Tanzwütigen noch den richtigen Ausklang verschafften.

Die drittgrößte Bühne, der Maschinenraum, sorgte gleich am ersten Tag für Verwirrung. Wollte man sich dort einen Künstler anschauen, stand man vor verschlossenen Türen. Nach einiger Zeit verbreitete sich die Nachricht, dass das Zelt mit Wasser vollgelaufen sei und daher an diesem Tag geschlossen bleibt. Bei den Besuchern zeigte sich Unverständnis, wie es sein kann, dass bereits am ersten Tag die erste Bühne schließen musste. Zum Glück gab es einen Informationsstand an dem die Timetable-Änderungen ausgehangen wurden. Sodass die ausfallenden Konzerte, zumindest teilweise, nachgeholt werden konnten.

aufgrund von Lärmschutz war die Lautstärke viel zu leise

So sollte z.B. die Band Hundreds 3 Stunden später als geplant auf der Hauptbühne spielen, jedoch aufgrund von Lärmschutz war die Lautstärke viel zu leise. Selbst wenn man genau vor der Bühne stand konnte man sich ohne Probleme unterhalten. Sehr schade für die Band. Eine kleinere Bühne wäre für diese Band auch zu der Atmosphäre ihrer Musik passender.
Ich habe diese schon einige Male sehen dürfen und mag die mysteriösen und dunklen Synthie-Sounds und die weiche Stimme der Sängerin.
Auf jeden Fall ein musikalischer Tipp (!) meinerseits auch wenn die Präsenz und die Spielzeit auf dem Festival unter den Umständen gelitten hat.

Hundreds

Hundreds

Weitere Highlights des Tages waren unter anderem Those Dancing Days, Editors oder Johnossi.
Ich war jedoch an mir unbekannten Künstlern interessiert.

Besonders nennenswert ist die Band Trophy Wife. Ein Genuss war es diese Band zu hören. Beim hören muss man einfach mit dem Bein mitwippen. Sie erobern mit ihrer Musik sofort das Gehör und man bekommt nicht genug davon.

Trophy Wife

Trophy Wife

Eine andere bemerkenswerte Band war Fuck Art, Let’s Dance!
Eine neues Gesicht des renomierten deutschen Labels „Audiolith“. Diese Band sollte man auf jeden Fall im Auge behalten. Treibende Indie-Beats, die mit elektronischem Sound verknüpft sind. Der Bandname ist Programm! Das Publikum war begeistert, ich auch, bildet euch selbst ein Urteil.

Fuck Art, Let's Dance!

Fuck Art, Let's Dance!

Der zweite Festivaltag brachte Hoffnung, die erst einmal unter Beweis gestellt werden musste. Die erste gute Nachricht war: der Maschinenraum sollte wieder offen sein. Die zweite: es sollte weitestgehend trocken bleiben. Der Boden blieb trotz allem genau so schlammig. Die ersten Stunden nutzte ich um mich auf eine kleine kulinarische Tour zu begeben. Hierbei gab es alles was das Herz begehrt. Pizza, Handbrote, Pommes und Kartoffeln, Frische Fischbrötchen, doch mein Lieblingsstand waren die „Slawischen Maultachen“. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Einzigartig auf dem Gelände und doppelt so lecker!

Stand "Slawische Maultaschen"

Slawische Maultaschen

Weniger erfreulich waren die Bierpreise, die schlichtweg überteuert waren. 4 € für ein 0,3l Bier war dann doch zu viel des Guten. Aber über steigende Getränkepreise braucht man sich heutzutage auf Festivals nicht mehr aufzuregen. Von den kleinen Unannehmlichkeiten kann man sich perfekt mit Musik ablenken. Nach kurzer Pause am Ufer ging es weiter mit dem musikalischen Programm.

T H E S L O W D O W N bespielte am frühen Nachmittag den Vorschot. Sehr melodisch und leicht elektronisch angehauchter Popsound mit einer schönen Stimme. Passend zu einem Sommertag – auf dem Balkonsitzen und die Sonne genießen.

T H E S L O W D O W N

T H E S L O W D O W N

Als nächstes stand Kakkmaddafakka auf dem Programm.
Diese Band ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Nach mehreren kleinen Touren u.a. auch durch Deutschlands Clubs fühlten sich die 7 Norweger sichtlich wohl auf der größten Bühne des Festivals. Mit trashigen Tanzeinlagen der Backgroundsänger und ihrem unverwechselbaren Soundmix aus 60s, Pop, Punk und Ska war das eins der überzeugendsten Konzerte des Festivals. Nichts stand mehr still und die Musik zauberte jedem ein Lächeln auf die Lippen. Übrigens: im Herbst ist die Band auf Deutschlandtour – ein Muss!

Kakkmaddafakka

Kakkmaddafakka

Ebenso ist Fenech-Solar eine Empfehlung wert. Ihr elektronischer Sound und der besonders kraftvolle Auftritt haben Eindruck hinterlassen. Auch wenn eher die letzten beiden gespielten Songs „Lies“ und „Stop & Stare“ mehr im Ohr hängen geblieben sind als das restliche Programm war es einer der energiereichsten Konzerte des Wochenendes.

Fenech-Solar

Fenech-Solar

Weitere Eindrucksvolle Bands des Abends waren „Is Tropical“, „Bodi Bill“ und ein besonders tanzbares Set der Berliner Band „I heart sharks“. 3 Besonders elektronische Acts, die das Publikum gefeiert hat und dem Samstag einen tanzwütigen Abend beschert haben.

 

Is Tropical

Der dritte Tag sollte etwas ruhiger werden. Es standen Acts an wie „Noah & the whale“, „The pains of being pure at heart” und  “Edward Shape & the magnetic zeros”. Perfekt ausgesucht für den Ausklang des letzten Tages – wäre  da nicht der platzende Regen, der zum Mittag angefangen hat sich direkt über dem Gelände abzuladen.

Während man sich noch im Zelt vor dem platzenden Regen rettete, hatte man genug Zeit um die vorbeigehenden Menschen zu beobachten. Kaum einem auf dem Festivalgelände dürfte dieses lustige Trüppchen entgangen sein:

Wenn die Schmerzgrenze überwunden ist. . .

Wenn die Schmerzgrenze überwunden ist. . .

Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Besucher des Festivals sich die zugegebenermaßen blöde Wettersituation nicht anmerken lassen wollten.

Konfetti bei Edward Sharp & The Magnetic Zeros

Tanzwut in Gummistiefeln

 So hat man sobald der Regen schwächer wurde das Regencape drübergestülpt und los ging es zum Festivalgelände.
Ein Muss an diesem Tag war der Auftritt der Crystal Fighters.
Die Engländer begeistern mit ihrem Sound der nach vorne ging. Energisches Schlagzeug, volkstümliche Schlaginstrumente und einzigartige Klangvielfalt. Ein Genre, das seine Zuordnung noch sucht. Auch zu diesem Zeitpunkt wurde das Gelände vom Regen heimgesucht.
Eine Mutige fanden sich in Pfützen ein nach dem die Schmerzgrenze überwunden war und sprangen wie kleine Kinder durch die Gegend. Jegliche Rationalität war verschwunden. Jedoch eine Situation wie aus dem Bilderbuch und passend zur Musik. Sichtlich und Hörbar war die Freude jedoch, als die Künstler zum letzten Song „Xtatic Truth“ ansetzten und wie aus dem Nichts die Sonne hervorkam – umso energischer wurde die Euphorie im Publikum. Ein wahrlich guter Abschluss und eine der besten Erinnerungen an den letzten Festivaltag.

Crystal Fighters

Den letzten Act, den ich auf dem Festival miterlebt habe war Kele beim Vorschot. Eine gute Performance, jedoch kaum Songs die im Ohr hängen geblieben sind. Seine Musik ist wohl eher Geschmackssache.

Mein Fazit fällt folgender Maßen aus:

Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Festival, das ständig gewachsen ist und sich weiterentwickelt hat. Trotz logistischer Probleme, wie Toilettenmangel auf dem Campinggelände und teilweise schwierigen Zufahrten zu den Bühnen, konnte MS Dockville mit dem Line-Up glänzen. Leider hat das Wetter dem Festival einen Strich durch die Rechnung gezogen und die Organisatoren konnten im Endeffekt auch nur schwer das Absehbare verhindern. Es wurde versucht Sand und Kies aufzustocken und wie durch ein wurde die Veranstaltung nicht abgesagt. Nicht desto trotz müsste man sich meiner Meinung nach überlegen, wie man das Festival wetterfester gestalten könnte.

Ich bin gespannt, wie das Festival nächstes Jahr wird, was sich verändert und würde es auf jeden Fall Musikliebhabern empfehlen hinzufahren, die auf der Suche nach neuen Sounds und Künstlern sind, denn das Booking des Festivals hat in diesem Jahr (wie auch die letzten Jahre) definitiv ein gute Auswahl getroffen gehabt.