Im August 2012 veröffentlichte die Spex ihre neue Ausgabe unter dem Titel “The XX(X) Issue”.
Als Cover-Story verbindeten die Redakteure die neue Platte “Coexist” von der Band The XX mit der Entwicklung von Pornografie. Erotik und seine heutige Darstellung.
Eine spannende Geschichte über die uns Spex – Redakteur Thomas Vorreyer live in der Studioshow aufklärte.

Verrücktes Ding. In der neue Ausgabe der Spex – Ausgabe 340 – beschäfftigt sich die Redaktion
mit dem Stand, der Darstellung und den Platz von Pornografie in unser heutigen Gesellschaft.

Übersicht über die Artikel in der neuen Spex

Übersicht über die Artikel in der neuen Spex

Neben tollen Fotos, analytischen Bestandsaufnahmen wird auch ein Pornodarsteller vorgestellt,
der so auch auf den Straßen von Berlin/Mitte herum stolzieren könnte.

Einblick in die neue Ausgabe der Spex

Einblick in die neue Ausgabe der Spex

Und das sagt Spex über die neue Ausgabe: “Hauptanlass für die große XXX-Strecke in dieser Ausgabe ist denn auch eine andere Frage: Wenn Pornografie so normal geworden ist wie Schuheputzen, wie erleben wir sie dann wirklich, wie stark beeinflusst sie unser Denken, unsere Sexualität? Und wie stellt sich die Branche auf die veränderten Rezeptionsbedingungen ein, etwa was Ästhetik und die Darstellung der Geschlechterrollen betrifft? Vor allem der Genderaspekt war uns wichtig: Parallel zur Veröffentlichung des Buchs Shades Of Grey von E L James kam es zu einer ganzen Palette von Erotikveröffentlichungen aus allen Bereichen. Die Mainstream-Medien hatten ihr Sommerlochthema gefunden: Stern, Gala und andere druckten Enthüllungsstorys über weibliche Sexualität und die »Lust an der Erniedrigung«. Obgleich die meisten dieser Geschichten von Frauen geschrieben waren, transportierten sie doch im Subtext vielfach ein ärgerliches Rollenverständnis, wenn – direkt oder indirekt – der Eindruck erweckt wurde, auch die erfolgreiche und emanzipierte Frau treibe ein quasi-natürliches Bedürfnis nach patriarchalischer Unterdrückung um.”

Der Soundsampler in der aktuellen Spex Ausgabe passt sich dem Thema an.

Der Soundsampler in der aktuellen Spex Ausgabe passt sich dem Thema an.

Der Ausgabe liegt auch ein Sampler auf CD bei, der ideal als Soundtrack für den privaten XXX Gebruach dienen könnte.

“Freie Interpretationssache.” meint Spex Redakteur Thomas Vorreyer dazu.