Die Killerpilze bei Pop10? Was ist da los, mag sich mancher aufmerksame Zuschauer da wohl fragen. Man kann nur sagen, ihr habt richtig gehört. Wir haben da etwas für euch entdeckt.

Als Jo, Max und Fabi neulich auf uns zukamen, haben wir die ehemalige Teenieband mal etwas genauer unter die Lupe genommen – und sind positiv überrascht worden. Die Drei klingen auf ihrem brandneuen Album Grell gar nicht mehr so sehr nach kommerziellem Mädchenschwarm­. Das, was man da aktuell zu hören bekommt, klingt schon eher ein wenig wie Madsen und Co.

Dieser Wandel hat vermutlich als Ursache, dass sich die Gruppe 2009 vom Label-Giganten Universal getrennt hat und seitdem auf eigenen Beinen steht. Zwar wurde schon das letzte Album von den Jungs komplett selbst produziert, inzwischen klingt die Musik aber noch erwachsener. Sie ist dennoch unbeschwerter, weniger Schulband-Punk und mehr Pop als früher.

In den Neuigkeiten besuchte Pop10 die Jungs auf ihrer Studio-Alm.

Die Jungs wollten sich keine starren Grenzen mehr setzen und ließen sich musikalisch treiben. Zwei Jahre hat die Arbeit an Grell gedauert, welches Geschichten vom Erwachsenwerden erzählt. Es gibt auch ein besonderes Detail zur Entstehungsgeschichte: Um sich ganz der Musik zu widmen, fuhren die Freunde in eine abgelegene Hütte in die Natur, mitten ins Nichts. Es kommt ja nicht selten vor, dass Künstler sich zum Musizieren an entlegene Orte zurückziehen, bei unseren drei sehr jungen Musikanten wirkt dieses Detail aber irgendwie ausgefallen.

Nur eins scheint nun nicht zu der Verwandlung zu passen: Es ist dieser schrullige, putzige, neckische Wahnsinns-Name. Killerpilze. Warum nicht gleich Magic Mushrooms? Wir konnten nicht umhin, Drummer Fabi darauf anzusprechen, als wir ihn live in der Sendung zugeschaltet hatten. Wer neugierig ist, schaut sich unser Video an. Es lohnt sich.

Live zu sehen gibt’s die Pilze in nächster Zeit rund um die Uhr. Alle Termine stehen auf der Webseite.