Blutjung, aber verdammt gut: BEAT!BEAT!BEAT!

Blutjung, aber verdammt gut: BEAT!BEAT!BEAT!

Wer ganz nah dabei sein will, wie eine blutjunge Band sich in die Herzen der Fans, aber auch, und das ist das Verwunderliche, in die der Kritiker spielt, muss weder nach London, noch nach Sheffield fliegen, sondern praktisch nur seinen Arsch vom heimischen Sofa heben. Die Band, von der die Rede ist, kommt erstens aus Deutschland und zweitens nicht aus Hamburg oder Berlin, sondern aus dem niedersächsichen Kaff Viersen. Und trotzdem klingt sie verdammt gut. So als hätte man den Math-Rock der “Foals” und die Coolness von “Whitest Boy Alive” in einen großen Topf geworfen und sorgfältig verrührt.

BEAT!BEAT!BEAT! heißen die vier Jungs, die gerade noch im Proberaum an ihren Songs feilten und schon jetzt auf der Hypewelle schwimmen. Ein komplettes Album hat die junge Band (Mitglieder gerade mal so volljährig) noch nicht herausgebracht, aber die EP “Stars” bringt’s erstmal auch.

Die letzten beiden Konzerte ihrer teilweise ausverkauften Deutschlandtour finden am Freitag in Halle (Objekt 5) und am Samstag in Leipzig (SWEATClub) statt. Eintritt: noch im einstelligen Bereich. Das ist ein Ding, was man wirklich nicht verpassen sollte!

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BEAT!BEAT!BEAT! – Fireworks