Nach ihrem Debütalbum „Electroline“ und der EP „What We Do“ wirft das Berliner Duo jetzt ihr neues Album „BAND BAND“ auf den Markt. Mit elf neuen Songs versuchen Stephan Jung und Kassandra Papak die Clubs mit ihrer Mischung aus leicht melancholischen Geigenklängen und Elektro-Beats, zum Tanzen zu bringen. Und sie schaffen es! „BAND BAND“ steht dem  der Tanzbarkeit des Debütalbums in nichts nach.

Text von Dominik Trzmielewski
Ich schreib‘s von Anfang an: Es ist ein super Album!

Wenn sich Kassandra fragt „Where ist the perfect sound?“ kann ich nur sagen, ihr habt ihn gefunden! Jeder einzelne Song ist detailliert Durchdacht und hat seine persönliche Note.

„Where ist the perfect sound?“

Das Album ist Abwechslungsreich in ihrem Stil. Es gibt langsame, schnelle, melancholische und instrumentale Varianten ihrer Musik – alles verpackt in einem mit Geige unterlegten alternativen Indie-Pop. Die Geige ist immer als Konstante in jedem Song wiederzufinden und zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Album. Zum einen wird sie gezupft und dient als melodiegebendes Element und zum anderen schleicht sie sich langsam in die Songs rein, sodass man es kaum merkt und unterstützt den Gesang. I’m not a Band haben mit dieser Kombination ein Hammer Album produziert. Nicht umsonst voten die POP10 Zuschauer das Duo jedes Mal in die POP10 Charts!

Gleich der erste Song „The Contest“ beginnt mit einem mystischen Orgelspiel à la Phantom der Oper und wechselt binnen Sekunden in einen tanzbaren Elektro-Clubsound. Man kommt einfach nicht drum herum mit den Füßen zu wippen.
Der Text wird von den beiden Künstler*Innen nur sehr akzentuiert benutzt, sodass es nicht überladen wirkt. Sich wiederholende Textzeilen und schaffen mit der Geige eine beruhigende und oft auch melancholische Atmosphäre.
Wer so was mag dem sei „Baltic Sea“ und „Shadow Gap“ ans Herz gelegt.
Bei den Songs fühlt man sich in einer bittersüß-dramatischen Welt versunken. Super Songs!

Aber das Album hat noch mehr zu bieten! Neben diesen beiden eher ruhigen Songs strotz das Album vor Tanzmusik. Bei „Blister“ hatte ich das Gefühl in einem NES  Jump and Run Spiel zu stecken – bloß im High-Speed-Modus! Diese spielerische Art findet sich ganz oft im Album wieder und dennoch verlieren die Songs niemals ihren musikalischen Anspruch.

Aber das Album hat noch mehr zu bieten!

Mittlerweile sind aus diesem Album zwei Musikvideos gewachsen und die Veröffentlichung des dritten Videos steht noch aus. Man darf gespannt sein…

Wahrscheinlich werden mir eingefleischte Elektro-Fans den Kopf abreißen, dafür, dass ich das Album so feiere und ausschließlich nur Positives berichte.

Es hat mich quasi selbst gewundert, dass mir das Album so gefallen hat.

Dazu muss ich sagen, dass ich ja eigentlich aus der rockigen und gitarrenlastigen Musikrichtung komme und keinen großen Zugang zum Electro habe.
Es hat mich quasi selbst gewundert, dass mir das Album so gefallen hat. Vielleicht ist ja genau DAS die Besonderheit an dem Album, der Musik und dem Duo. I’m not a Band können nicht nur Zuhörer in ihrem eigenen Genre dazu bewegen ihre Musik gut zu finden und zieht weitere Kreise als man denkt. Genau deswegen haben sie sich meiner Meinung nach ihren Erfolg verdient.

Auf der Homepage der Band erfahrt Ihr alles zu aktuellen Terminen.