Elektronisch, düster, aber trotzdem irgendwie niedlich. So könnte man die Musik von Grimes beschreiben, die sich irgendwo zwischen Synthpop, Witch-House und Lo-Fi R&B bewegt.
Auf dem Berlin Festival zeigte Frau Grimes, was Sache ist.

Hinter Grimes steht die kanadische Künstlerin Claire Boucher.
Als sie 2010 mit Ihrem ersten Album Geidi Primes hierzulande noch ein Geheimtipp war, wurde Sie von der Intro bereits als eine der top Newcomerinnen für 2011 erklärt. Mittlerweile ist bereits das dritte Album „Visions“ erschienen.

Grimes geben alles bei ihrem Auftritt auf dem Berlin Festival

Grimes geben alles bei ihrem Auftritt auf dem Berlin Festival

Grimes will Kunst, Performance, Tanz, Video und Sound zu einem großen Gesamten verbinden – Dass die 25-Jährige nicht nur klangtechnisch begabt ist, beweist sie unter anderem mit eindrucksvoller Malerei.

Es war ein mystischer Auftritt

Es war ein mystischer Auftritt

Unter claireboucher.carbonmade.com kann man sich die leicht  skurrilen Bilder anschauen, die – genau wie ihre Musik – oft Düsterheit, Mystik und Verspieltheit miteinander verbinden.
Kreativ beteiligte sich die sympathische Sängerin auch am Video-Dreh zu „Genesis“, bei dem sie selbst zum Großteil die Regie übernahm. Auf dem Berlin Festival am vergangenen Wochenende wurde sie von der Menge groß gefeiert.
Unter einigen galt sie sogar als heimlicher Headliner. Sie kletterte auf ihrem DJ-Tisch herum wie ein Äffchen und lieferte alles in allem eine tolle Show ab. Grandioses Rand-Detail war, dass neben einigen männlichen Tänzern zum Schluss sogar die Mädels von Friends mit auf der Bühne zu sehen waren. Die Party mit Grimes schien sichtlich Spaß zu machen – Und das sogar oberkörperfrei.

Und das gibts bisher vom GRIMES im Plattenladen um die Ecke:

Geidi Primes (2010 – Arbutus)
Halfaxa (2010 – Arbutus)
Darkbloom (2011, Split-EP  – Arbutus)
Visions (2012 – Arbutus)

Termine 2012

20.11.2012      Kong, München
29.11.2012      Le Guess Who? Festival, Utrecht, NL
29.11.2012      Gebäude 9, Köln
30.11.2012      Kulturhaus Karlstorbahnhof, Heidelberg