Tim-Kölsch

Ihr habt nicht viel Zeit und wollt nur mal schnell ein bisschen unnützes Wissen erwerben ohne euch groß anzustrengen und eure Augen mit viel Text zu belasten? Dann seid ihr hier genau richtig, denn im Gegensatz zu den 2 vorigen Tagen kann ich den heutigen Gamescom-Tag relativ schnell zusammenfassen. Nun wird der eine oder andere denken, wir hätten nur faul herum gelegen und Kölsch getrunken. Damit hat er auch weitgehend Recht, wie wir mit folgendem Bildmaterial beweisen aber das ein oder andere Highlight gab es auch am heutigen Tag…

Kölsch beim Presse-Get-Together

Da wir als Pressevertreter schon einen Stunde vor der hungrigen Meute in die Messehallen durften hatten wir gerade noch die Gelegenheit uns den Gameplay-Trailer von Portal 2 anzuschauen. Oliver hatte uns das Spiel so schmackhaft gemacht nachdem er gestern am Portal-Stand war, dass wir uns gleich selbst noch einmal davon überzeugen wollten. Man muss dem Spiel auch ehrlich zugestehen, dass die Spielmechanik eine ganze Reihe von Innovationen bereithält, die optimal in den Rahmen von Portal passen und zusammen mit einer großen Prise Humor und Spielwitz einen ganz eigenen und sich von der Masse abhebenden Reiz schaffen. Viele gute Ideen im zweiten Teil eines Spiels, dass auf einer guten Idee basiert könnten Portal auf jeden Fall zu einem absoluten Hitkandidaten machen.

„Assassin’s Creed: Brotherhood“ war das zweite Spiel das wir in der Ruhe vor dem Sturm noch einem prüfenden Blick unterzogen und nach einer Demonstration des Single-Player-Modus, die wir allerdings schon von der Pressekonferenz von Sony kannten, wurden wir zu einer Reihe Konsolen gelotst an denen wir in 6er Teams den neuen Multiplayer-Modus anspielen konnten. Hätte mich jemand vor der Präsentation gefragt, wie der Multiplayer-Modus von „Assassin’s Creed: Brotherhood“ wird, hätte ich wahrscheinlich vor die Füße gekotzt und gesagt: „So!“ aber ganz so schlimm war es dann doch nicht. Ihr könnt euch vor dem Spielbeginn einen Charakter auswählen (ich war der Henker… BÄM) und ein Waffenkit wählen. Zur Auswahl gab es bei unserer Version je eine Fähigkeit für den linken und den rechten Trigger der Controllers. Man konnte sowohl eine Sprint-Fähigkeit wählen um Verfolgern schneller zu entkommen, eine Tarnfähigkeit um sich unbemerkt an Opfer heranzuschleichen und 2 verschiedene Distanzwaffen, entweder eine Pistole oder Wurfmesser. Nach Spielbeginn erhielt man ein Ziel, somit war jeder Spieler hinter einem anderen her und man musste gleichzeitig versuchen seinem Verfolger zu entkommen und sein Ziel möglichst unauffällig um die Ecke zu bringen. Je nachdem wie geschickt man beim Attentat vorging gab es Punkte, ebenfalls gab es Belohnungen für eine erfolgreiche Flucht. Problematisch war vorallem die Übersicht. Man konnte in vielen Fällen einfach nicht erkennen welches Ziel man eigentlich verfolgte, da viele Charaktermodelle genau gleich aussahen und der Spieler der Begierde auch nicht eindeutig gekennzeichnet war. Ob das Problem in der fertigen Version gelöst sein wird, bleibt abzuwarten.

Gegen Mittag erwartete uns dann die Europapremiere von „Streetfighter X Tekken“ dem Crossoverspiel der beiden großen Prügel-Franchises. 1 Stunde gab es ein Klamauk der japanischen Sorte, präsentiert von den beiden Chief-Producern der Franchises und einem Team aus Moderatoren und Cosplay-Darstellern. Das ein oder andere Mal wurde noch ein Trailer eingeschoben, hauptsächlich gab es allerdings Wortgefechte zwischen den beiden männlichen Verantwortlichen, von dem einer übrigens ein Chun-Li-Kostüm anhatte (Ja, er hat sich über Köln informiert, bevor er herkam) und Schaukampfeinlagen der Ryu-, Kazuya-, Nina- und Chun-Li-Darsteller. Das ganze Event könnt ihr euch übrigens in der kommenden Woche in voller Länge unter „Videos“ hier auf pop10live.de anschauen. Im Anschluss folgte dann noch ein Tekken- und Streetfighter-Turnier mit einer überragenden Performance von Oliver. Dazu aber mehr von Ollis Seite….