27 Millionen Smartphone-Benutzer in Deutschland – Tendenz steigend. Und wenn man schon sein mobiles Endgerät im Alltag dabei hat, kann man ja auch alle daran teilhaben lassen, wo man sich gerade herumtreibt:

“Na gut, meinen aktuellen Aufenthaltsort kann ich ja auch mit der Facebook-App angeben” werdet ihr jetzt vielleicht sagen. Stimmt schon, allerdings gilt bei Foursquare: “The location is the message”. Während Facebook noch eine Statusmeldung von euch möchte, so ist bei Foursquare vorrangig die physische Anwesenheit ausschlaggebend. Und diese wird dann mit Punkten oder dem Bürgermeistertitel belohnt.

Ein Vorteil von Foursquare sind die “Foursquare Specials“. Unternehmen und Restaurantbetreiber können hier kostenfrei spezielle Angebote hinterlegen. So bekommt man für seinen ersten Check-In z.B. einen Brownie gratis zum Kaffee dazu. Während es in Berlin zumindest für Mitte-Hipster einige Angebote gibt, so sieht das ganze in Magdeburg schon wieder ziemlich mau aus.

Foursquare war vor nicht allzulanger Zeit “the next big thing” im sozialen Web, befindet sich aber wohl immer noch auf der Suche nach einem funktionierenden Geschäftsmodell. Die starke Konkurrenz von Diensten wie Facebook oder Instagram, welches ja ebenfalls eine “Geolocation”-Funktion bietet, macht dies sicherlich nicht einfacher, aber im Internet gibt es ja immer wieder Überraschungen.

Ob ich Maurice von Foursquare überzeugen konnte, seht ihr hier im Studiotalk:

Wem bei Foursquare noch der spielerische Part fehlt, kann sich die an Monopoly angelehnte Smartphone-App Landlord mal angucken. Hiermit ist es möglich Foursquare-Orte zu kaufen und Miete einzustreichen. Die App gibt es derzeit allerdings zur Zeit nur für das iPhone. Ich warte ebenfalls auf die Android-Version und liefere dann einen ausführlichen Test nach. ;)

In dem Sinne, frohes Einchecken!