„Have you ever made love to a perfect stranger?” wird ein älterer Herr von einer unbekannten Blondine mitten in der Nacht auf der Straße gefragt. Und wo könnte so ein Gespräch wohl ablaufen? Natürlich in der Stadt, die niemals schläft. Bereits 2009 erschien eine cineastische Liebenserklärung an den „Big Apple“ mit dem bezeichnenden Titel „New York, I love you“. Dieser Film ist nicht nur aufgrund seiner Inhalte außergewöhnlich.

 

Auch die Machart ist alles andere als üblich. 11 namenhafte Regisseure haben den Auftrag erhalten, in 24 Stunden einen Kurzfilm über den Charakter eines bestimmten New Yorker Stadtteils zu drehen. Die Postproduktion durfte nicht länger als 1 Woche dauern.

Herausgekommen ist ein facettenreicher Episodenfilm über die pulsierende Stadt. Genug Kulissen hat die Metropole dafür zu bieten: man sieht verlassene Straßen, überfüllte Bürotürme, idyllische Parkanlagen, riesige Wolkenkratzer, düstere U-Bahnstationen und einzigartige Menschen.

 

Da so viele Macher an dem Werk beteiligt waren, ist der Film enorm abwechslungsreich – es werden sowohl überraschende und witzige als auch anrührende und deprimierende Kurzgeschichten erzählt. Trotz der kunstvollen, originellen Inszenierung büßt „New York, I love you“ nichts von seiner charmanten und treffenden Authentizität ein.

 

Dafür verantwortlich waren unter anderem Regisseure wie Fatih Akın und Natalie Portman und eine ganze Palette an namhaften Schauspielern. Darunter Hayden Christensen, Andy Garcia, Rachel Bilson, Natalie Portman, Orlando Bloom, Christina Ricci, Ethan Hawke, Bradley Cooper, Drea de Matteo, Olivia Thirlby, Shia LaBeouf und und und.

 

Der Nachfolger von „Paris, je t’aime“ vereint Komödie, Drama und Poesie. Nach dem Anschauen weiß der Zuschauer nicht genau, ob er traurig oder froh sein sollte. Auf jeden Fall ruft der Film eine Art Sehnsucht im Betrachter hervor.

Hier gibt es den Trailer zum Film:

http://www.youtube.com/watch?v=I2ZmXaO9O6A