Der schönste Moment ist der, wenn man ein Spiel in seine Playstation legt und der folgende Slogan ertönt: “EA Sports, it’s in the game!”. Ein neues Jahr, ein neues FIFA Game von EA. Ich habe die Ehre FIFA 17 zu testen und euch vorzustellen. Auch wenn ich kein Profi in der Sportart und dem Spiel bin, macht es doch immer wieder Freude, bei Freunden zu sitzen und mit Pizza und Cola zu zocken.

 

 Frostbite Engine

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Als erstes habe ich das Eröffnungspiel spielen dürfen. Die ersten Eindrücke waren äußerst gut. Durch die neue “Frostbite-Engine” wirkt das Spielgeschehen durchaus realistisch. So kann man verschiedene Emotionen in den Gesichtern erkennen. Auch der “Schweiß Effekt” kommt in FIFA 17 deutlich zum Einsatz. Nach einem 90 Minuten Spiel sind die Spieler mehr als erschöpft, sie sind nass! Außerdem bewirkt die neue Engine kürzere Ladezeiten, doch gerade diese kann man nun schön überbrücken, da man nun die berühmten “Skill Games” zusammen mit Freunden spielen kann, sodass das Warten Spaß macht. Das hat mich doch sehr erfreut!

 

The Journey

Ein ganz großes Plus bekommt der neue Story Modus “The Journey”, den Tobias in einem Videobeitrag getestet hat. Der rollenspielartige Modus beschreibt die Fußballkarriere des vorerst unbekannten Alex Hunter, der sich mit viel harter Arbeit und Übung an die Spitze der Profi Liga kämpfen möchte. Klingt im ersten Moment nicht sehr spannend, doch EA hat es geschafft diese Geschichte mit Hilfe von Familiendramen, Feinden im eigenen Team und Interviews, die man selber führen kann, gut zu verpacken. Ich war seit der ersten Sekunde gefesselt und hoffe, in den zukünftigen FIFA Spielen weitere Story Modi zu erwarten.

Gameplay

Natürlich kann man sagen, dass sich in den ganzen Jahren FIFA nie etwas geändert hat. Aber es sind die Details, die das Ganze zu einem neuen Spielerlebnis machen. Zu solchen Details zählen unteranderem, dass man nun beim Einwurf den Spieler ein paar Schritte vor dem Wurf bewegen kann. Ich habe noch nicht ganz rausfinden können, ob es das Spielgeschehen beeinflusst oder nicht, jedoch kann man mit einer “Einwurfsflinte” den Gegner austricksen und taktischer Spielen.

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Was außerdem eine etwas größere Neuerung ist, ist die Art Freistösse und Ecken zu schießen. So hilft nun eine kleine Markierung dabei den Ball auf eine genaue Position zu schießen. Ich denke, dass dies eine ganz nette Option ist, taktische Freistösse und Ecken auszuführen.

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Eine totale Niete bin ich im Elfmeterscheißen, denn nun kann man die genaue Startposition des Spielers und auch den Effet des Schusses festlegen. Es ist reine Mathematik! Bis jetzt konnte ich noch keinen Ball in da Netz versenken. Jedoch habe ich bei Ultimate Team feststellen können, dass andere Spieler auf der Welt auch nicht in der Lage waren das Runde ins Eckige zu platzieren.

Bei FIFA 16 hatte ich ein riesen Problem mit den Markierungen, also den kleinen Dreiecken über den Spielern, die bei Erschöpfung erblassten, sodass sie kaum erkennbar waren. Dieses Problem gibt es nun bei FIFA 17 zum Glück nicht mehr. Wenn die Spieler erchöpft sind, macht sich das bemerkbar durch ein leichtes blinken des Dreieckes. Hervorragend!

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Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Spiel bin. Es unterscheidet sich deutlich von den Vorgängern. Allein der “The Journey” Modus zeigt, dass EA nicht nur stumpfen Fußball auf Lager hat. Ich freue mich schon auf ein Jahr mit vielen FIFA Abenden die nun mit der Frosbite Engine realistisch zelebriert werden können, sodass wir bei Gegentoren vor Wut genau so rot werden wie die Spieler auf dem Feld durch Erschöpfung.

Bilder ©Electronic Arts