Wir bringen Musik ins Fernsehen und die Kollegen der druckenden Presse neue Musik in ihre Hefte.
Doch was ist gerade wichtig bei Spex, Juice, Intro und Musikexpress?
In unserer Rubrik “KIOSK” berichten wir über die Themen in den neusten Heften.
Diesmal im Check: Spex und Juice sprechen über Cro und die Beastie Boys.

Fangen wir mal an mit der JUICE. Für uns von Pop10 war die JUICE nicht immer die erste Adresse, um sich über neue Musik zu informieren, da sich das Magazin hauptsächlich der Hip-Hop-Kultur zuwendet. Doch schon das Cover der aktuellen Ausgabe beweist, dass diese Zeitschrift nicht nur etwas für hartgesonnene Fans von Rap-Musik ist.

Das Cover der aktuellen Ausgabe der JUICE – zu sehen: CRO

Man sieht darauf “den erfolgreichtsen Panda Deutschlands” (Zitat JUICE 144, S. 3), der auf Grund seiner Maske zwar Assoziationen mit Sido zulässt (der ist ja bekanntlich auch durch seine Maskierung berühmt geworden), im Endeffekt aber nur sehr wenig mit ihm gemein hat: Cro alias Carlo ist ein junger Musiker der es innerhalb kürzester Zeit zum Star am deutschen Musikhimmel geschafft hat.

Egal wo er auftaucht, die Mädchen lieben ihn, die Jungs klopfen ihm auf die Schulter, die Erwachsenen versuchen sich bei ihm anzukumpeln. (Zitat JUICE 144, S. 19).

Und auch Redakteur Stephan Szillus kommt bei seinem Interview mit Cro zu dem Entschluss, dass dieser Typ einfach sympatisch ist. Die Juice versucht zu klären, warum Cro momentan so gehypte wird und das interessierte auch uns. Die Antwort findet ihr garantiert im aktuellen Heft.

Ein weiterer toller Artikel dreht sich um die Rapperin Nicki Minaj und die Kunst hinter der Inszenierung ihrer Person. Anlässlich ihres zweiten Studioalbums versucht der Redakteur (Alex Engelen) auch hier das Geheimnis hinter dem Erfolg der Künstelrin zu entschlüsseln.

Der eigentliche Erfolg des Phänomens Nicki Minaj: Sie führt erfolgreich unterschiedliche Zielgruppen zuammen. Nicki Minaj schichte nicht nur in ihrer Künstlerpersona, sondern auch auf ihren Alben unterschiedliche Charaktere wie russische Matrjoschka-Puppen übereinander (…). (Zitat Juice 144, S. 43).

Mehr über die Rapperin mit den vielen Gesichtern könnt ihr in der aktuellen JUICE ab Seite 43 lesen.

Cover des 2. Albums von Nicki Minaj: “Pink Friday – Roman Reloaded”

Machen wir weiter mit der SPEX. Dessen Cover-Story dreht sich in diesem Monat um die Beastie Boys. Anlässlich des Todes von Beastie Boys – Gründer Adam “MCA” Yauch am 4. Mai 2012 widmet sich die Spex in diesem Monat dem Erbe der Band und legt dabei den Fokus auf den jüdischen Hintergrund der Band. Geschrieben wird demanch über die Erfolgsgeschichte der Band mit Rücksicht auf die Frage, wie stark die Popkultur generell in jüdische Traditionen wurzelt. Eine interessante Herangehensweise und ein sehr gelungener Artikel. Zu lesen in der aktuellen Spex ab Seite 24. Bemerkenwert ist in diesem Zusammenhang auch der Artikel von Caspar Battegay, der sich an den über die Beastie Boys anschließt (ab Seite 30). In einer Erörterung mit fünf Thesen geht der Autor der Sache auf den Grund, wie jüdisch die Popkultur ist und kommt zu dem Ergebnis, das es hip ist, Jude zu sein.

Das Cover der aktuellen Spex

Das Cover der aktuellen Spex

Die aktuelle Spex online besuchen – Klick

In der Filmrubrik schreibt Redakteurin Barbara Schweizerhof über ein Phänomen, das im Zusammenhang mit moderner Kinovermarktung immer häufiger bei den Zuschauer auftritt: der BUZZ.

Es gibt für das Wort keine gute deutsche Übersetzung, und die meisten hierzulande tun sich schwer damit, es richtig auszusprechen – und doch ist es zum zentralen Schlüsselwort des Kinomarktes geworden: der Buzz. (Zitat Spex Juli/August, S. 83)

Beschrieben wird hier der Hype, der vor der Veröffentlichung eines großen Kinofilmes durch multimediale Kampagnen ausgelöst wird. Der BUZZ führt dazu, dass Menschen auf dem ganzen Planeten aufgeregt über einen Film reden, von dem sie glauben, ihn unbedingt sehen müssen. Am Ende “rückt das eigentliche Ereignis in den Hintergrund, weil jeder denkt schon alles zu kennen.” (Zitat Spex Juli/August, S. 83).

Momentan sorgen vor allem Filme wie The Dark Knight Rises (von Christopher Nolan; Kinostart 26.07.2012) und The Amazing Spider-Man (von Marc Webb, Kinostart 28.06.2012) dafür, dass wir von einem BUZZ nach dem anderen ergriffen werden. Mehr über das Phänomen zu lesen in der Spex ab Seite 82.

http://vimeo.com/44335792