Es ist doch schon seltsam oder?! Da rackern sich Bands, Solomusiker oder solche die es werden wollen ab, um einen Song oder gar ein paar zu schreiben und dann das: Da schreibt ein Typ aus den USA, näher noch New York bzw. New York City, in 365 Tagen 365 Songs!!!
Ich gönne Euch eine Pause zum Fenster aufreißen (oder auch nicht) und Luft holen. Denn wer in seinem Leben schon mal versucht hat einen Song zu schreiben, der weiß was das für eine Leistung ist gleich 365 in einem Jahr zu schreiben.
Sicherlich wird sich der ein oder andere Knauserling über die musikalische Qualität der Veröffentlichungen streiten, aber es ist auch Verständlich bei einer so großen Anzahl von Songs in so weniger Zeit, Mängelexemplare dabei zu haben.
Das Konzept von Lawrence Bonk  war es vom ersten Januar 2009 bis zum einunddreißigsten Dezember 2009 jeden Tag einen Song zu schreiben, diesen am gleichen Tag aufzunehmen und in seinen Blog Hochzuladen.

Nur mit einer Gitarre, Laptop und einem Karaokemikrophon bestückt hat Lawrence es tatsächlich geschafft auf seinem Blog another day on earth ein Jahr lang Songs in die Welt zu setzen. Sehr schön: für jeden Tag gibt es ein Bild zum anschauen („…das zum Song passen soll“).

Sehr schön: für jeden Tag gibt es ein Bild zum anschauen

Wahrlich ein wirklich tolles Konzept (entschuldigt bitte das ich so begeistert bin) und weiter in der Idee enthalten war ein zweiter Blog (another video on earth), auf dem Mr. Bonk die Hörer der Songs aufrief Videos zu den Songs zu drehen, was aber eher geringen Anklang fand. Aber warum dieser große Aufwand und Stress: „Ich glaube, es hatte etwas damit zu tun, dass ich irgendetwas täglich machen wollte.
Die Tage hatten angefangen, ineinander zu verschmelzen, und wenn sie das sowieso tun, kann ich genauso gut einen Song daraus machen.“

Die besten Songs hat er dann auf einem Album, welches auf der Blogseite zum freien Download bereit steht, zusammengefasst.
Und wie sollte der Titel auch anders lauten als: „Another Day On Earth“.