Oh What A Night. Oh what a night… you know I didn’t even know her name…
Während die Nacht auf dem Berlin Festival und dem angeschlossenen Club XBerg ihre Geheimnisse für sich behält, lichtet sich der verregnete Himmel gerade als…
…Neuerfolgsrapper und Chartwunderkind Cro auf die Hauptbühne des Berlin Festivals steigt.
Es ist 15:20 Uhr und Cro hat die ersten Besucher auf dem Flughafen voll in Griff und das, obwohl Cro an dem Tag mit der Stimme kränkelte und der Text nicht immer saß.
Einen neu angespielten Song später schwingt das Publikum bei Cros Überhit “Easy” mit ein und die Ausetzer sind vergessen.

Cro - Der Liebling der Besucher am Nachmittag

Cro – Der Liebling der Besucher am Nachmittag

Während Cro noch spielt sind die Iren von Django Django eingetroffen und glücklich über das inzwischen trockene Wetter.
Im Interview gestehen die Jungs um Sänger David Maclean, dass sie noch immer nicht ganz verstehen, wie es auf einmal so bergauf ging mit Django Django.

Maurice Gajda im Interview mit Django Django

Maurice Gajda im Interview mit Django Django

Knapp 30 Minuten später stehen Django Django auf der Bühne und bringen eine experimentelle
Mischung aus Indie und Staccato-Elektro auf die Hauptbühne.

Uniform gekleidet begeistern Django Django die eingeweihten Fans. Der noch unbeeindruckte Besucher allerdings tut sich schwer mit den Jungs.
Erst der Tanz-Hit “Default” löst die Zweifel der Menge vor der Bühne.

Django Django live beim Berlin Festival 2012

Django Django live beim Berlin Festival 2012

Zur gleichen Zeit spielen I Heart Sharks vor heimischer Kulisse auf der Bühne im Hangar 5.

Für Bonaparte ist der Gig auf dem Berlin Festival einer der wichtigsten des Jahres.
Im Interview berichtet Band-Mastermind Tobias Jundt: “Es ist schon seltsam, wenn man so lange nicht in der eigenen Stadt spielen kann.”

Bonaparte beim Pop10 Interview

Bonaparte beim Pop10 Interview

Das Warten hat ein Ende und Bonaparte feierten vor 7000 Fans vor der Hauptbühne ein fantastisches Comeback. Das die Band dabei hemmungslos überzog störte dabei natürlich keinen einzigen Fan.

Wer nach Bonaparte den Gegensatz suchte, der braucht nur eine Ecke weiter zur Hangar 4 Bühne gehen und sich das schwedische Duo First Aid Kit ansehen.
Die Schwestern Johanna Söderberg und Klara Söderberg sorgten für fantastische Momente an der Gitarre und besonders beeindruckten mich die Headbanging Einlagen der Zwei.

Kontrastprogramm "First Aid Kit"

Kontrastprogramm “First Aid Kit”

Geht man nach den meisten Händen in der Luft sind Kraftklub die absoluten Überflieger auf dem Berlin Festival 2012. “Ich will nicht nach Berlin” grölen 10.000 Fans vor der Hauptbühne.
Strike.

Who Made Who - Gentlemen on stage

Who Made Who – Gentlemen on stage

Benny Bennasi sollte sich bei den Jungs von Who Made Who für eine dauerhafte Pflege seines Hits “Satisfaction” bedanken. Immerhin spielen Tomas Hoefding, Jeppe Kjellberg und Tomas Barfod den Techno-Hit in ihrer Variiante schon seit 2004 und so auch heute auf dem Berlin Festival. Die Besucher und Fans vor der mit weißen Stehlen geschmückten Bühne dankten es Who Made Who auf jeden Fall und knöpften doch prompt das Hemd des Sängers auf.
Publikums – Integration at its best!