Man schluchzt, wenn man sich bewusst ein Spiel in die Playstation zu stecken, dass Szenarien des ersten Weltkrieges darstellen soll. Dennoch möchte man es spielen. Ich habe die Ehre, über die überragende Singleplayer Kampagne zu berichten und meine Eindrücke mit euch zu teilen.

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Battlefield 1 beginnt mit einer starken Aussage. Vor dem Tutorial wird beschrieben, wie unnötig Kriege, somit auch der erste Weltkrieg, sind und dass sie rein gar nichts verändern. Dies hat natürlich Einfluss darauf, mit welcher Haltung man in den ersten Minuten spielt. Man fühlt sich schlecht, virtuelle Gegner auszuschalten und somit den Krieg indirekt zu unterstützen. Darüber muss man hinweg sehen. Auch wird gesagt, dass man sicher sein kann, nicht zu überleben. Zunächst muss man seine Stellung halten. Zur Grafik kann man nur eins sagen: Spitze! Die Detailgetreue Umgebung schickt einen um 100 Jahre zurück. Eine Welt ist nicht mehr erkennbar. Alles ist zerstört und kaputt.

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Nachdem man das Tutorial durch und alle Funktionen erlernt hat, wie beispielsweise das Bedienen eines Panzers, das Aufsetzen einer Maske, das Werfen von Granaten, kann man nun die offizielle Singe Player Kampagne starten. Doch EA hatte diesmal die Idee, nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern gleich 5 verschiedene, um die Abnormalität und Härte des Krieges zu zeigen. Ich werde euch von 3 berichten.

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Unser erster Protagonist heißt Danny Edwards. Unsere Waffe ist ein Mark V Panzer. Zunächst steuern wir diesen und versuchen an der Front die Gegner zu durchbrechen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Ständig wird man von Panzerabwehr Geschossen behindert und getroffen. Die Lage scheint zunächst aussichtslos, sodass wir eine Brieftaube an unsere Verbündeten im Lager schicken, die die Nachricht enthält, einen Angriff auszuüben, der für die Soldaten im Panzer den Tod bedeutet. Doch wir überleben gerade so. Dennoch hat unser Panzer gewaltigen Schaden genommen, sodass er nicht ganz fahrtüchtig ist. Unsere Aufgabe besteht also nun den weiteren Weg vor dem Panzer zu Fuß zu laufen und Gegner die den Panzer zerstören können, rechtzeitig auszuschalten. Den Tod muss man jederzeit erwarten….

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In einer weiteren Story spielen wir Zuru Ghufran, einer Beduinin in Arabien. Die Heldin unterstützt die arabischen Rebellen, die einen Panzerzug verfolgen der zerstört werden muss. Wir besitzen hierbei anfangs ein Pferd und ein Schwert. Man muss viel mit Taktik arbeiten und im besten Falle nicht auffallen, da wir Alleingänger und den Osmanen unterlegen sind. Doch nicht lange, und wir bekommen Unterstützung. An unserer Seite haben wir Lawrence von Arabien, dessen Rechte Hand wir sind. Eine weitere wichtige Rolle spielt Brite Lawrence, einen Geheimagtenen der uns immer wieder im Kampf motiviert.

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Eine weitere Geschichte wird vom Piloten Clyde Blackburn erzählt. Nach einem Tutorial, um das Flugzeug halbwegs sicher fliegen zu können, geht es auch schon direkt los. Es gilt an uns gegnerische Flieger auszuschalten, ihren Angriffen auszuweichen, aber auch die Gefahr auf dem Boden zu erledigen. Ziel ist es den eigenen Bombern den Weg frei zu machen. Wir übernehmen hierbei nur das Fliegen. An unserer Seite haben wir unseren besten Freund Wilson, der das Geschütz des Fliegers in die Hand nimmt. Da die durchschnittliche Lebenserwartung eines Kampfpiloten nur 17 Tage beträgt, hofft man für die beiden die ganze Zeit, dass sie überleben. Denn ihre feste Freundschaft lässt mitfühlen.

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Doch dies sind nur 3 von den 5 unfassbar emotionalen, dramatischen und abenteuerreichen Geschichten die uns erzählt werden. Auch wenn man die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen, aufgrund der schlimmen Kriegsereignisse hat, kann EA mehr als stolz auf Battlefield 1 sein. Ein grandioses Spiel, dass mich wirklich seit längerer Zeit mal wieder überzeugt hat. Respekt!

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Tobi wird euch demnächst etwas über den Multiplayer Modus erzählen! Haltet die Ohren und Augen offen!