Schon wieder elektro-pop? Sind das Franzosen? Was ist das für eine Frisur?

Bastille ist eine neo-synthie pop Gruppe aus London. Es begann 2010 als Soloprojekt des Singer-Songwriter Dan Smith und formte sich aber schnell zu einer Band als er seine Freunde Chris Wood, Will Farquarson und Kyle Simmons einlud an diesem Projekt mit zu arbeiten.

Sie veröffentlichten ihre Musik im Internet und machten nicht nur mit ihren Songs auf sich aufmerksam, sondern auch mit ihren Videos. Dan Smith ist bekennender Filmfreak. Deshalb schnitt er ohne Rücksicht auf das Copyright Filmszenen von Terrence Malick’s Film Badland für seine Musik zu einem Video zusammen. Die brachte Probleme aber auch Aufmerksamkeit! Mittlerweile ist das Video in seiner Ursprünglichen Form nicht mehr vorhanden, aber immer noch sehenswert. Seine Liebe zum Film und vor allem zu David Lynch spiegelt sich auch im Albumtitel ihrer EP Laura Palmer und in Dan’s Eraserhead Frisur wieder.

 

Woher kommt eigentlich der Name? Man könnte es als Kampfansage sehen. Der Sturz der Bastille als Zeichen einer Revolution in der Musikszene. Doch es ist einfacher! Dan Smith hat an diesem Tag Geburtstag.

Letzte Woche kam ihr Album Bad Blood raus. Es ist einprägsame Popmusik mit einer melancholischen Stimme. Es fallen einem auch sofort die Trommeln auf, die den Songs den richtigen Groove geben. Es macht wirklich spaß das Album zu hören und die Singleauskopplungen Pompeii und Bad Blood sind Gute Stücke, aber meine Lieblingssongs sind Get Home und Things We Lost in Fire.

Bad Blood ist teils fröhlich, aber vor allem melancholisch und sogar meditativ. Wie die Filme von David Lynch.