Die Zeit von besungenen Jessica Simpsons und Emilys ist für den New Yorker Adam Green vorbei. Der Musiker mit dem sehr eigenen Humor war lange weg. Nun feiert er gemeinsam mit Binki Shapiro ein sympathisches Comeback. Die beiden Verliebten haben ein Album aufgenommen und im Interview über ihre Zusammenarbeit, aber auch über Planschbecken und Fahrstühle geplaudert.

Das ist schon ein anderer Adam Green, den man auf dem neuen Album zu hören bekommt. Ob der ehemals so kindliche und fast irrwitzig selbstironische Adam erwachsen geworden ist? Ganz ohne Selbstironie kommt die Musik auf dem aktuellen Album aus. Eine Ursache dafür mag die Begegnung mit seiner Duettpartnerin Binki Shapiro gewesen sein. Vielleicht hat die Dame als eine Art Filter für Adams übersprühenden und manchmal übers Ziel hinausschießenden Ideenreichtum gewirkt und so aus der Musik das Wesentliche herausgeholt. Ihre Stimme verleiht dem „60s-Folk-Pop“, wie sie beide es selbst bezeichnen, dabei starken Rückhalt. Als Binki und Green sich kennengelernt haben, machten sie gerade beide Trennungen durch. Inzwischen versuchen sie es gemeinsam mit der Liebe. „Musik zu schreiben ist, wie jemandem laut aus deinem Tagebuch vorzulesen“ beschreibt Binki das Texteschreiben. Verspielt sind die Beiden dennoch. Die Lyrics zum Album sind in einem Planschbecken hoch oben auf einem Hausdach entstanden.

Ganz früher war Adam Green gemeinsam mit Kimya Dawson Teil der Folk-Band Moldy Peaches, die aus dem Juno-Soundtrack bekannt ist. Nach der Trennung war er jahrelang solo unterwegs und in letzter Zeit ganz von der Bildfläche verschwunden. Die aktuelle Platte ist ein angenehm frisches Hör-Erlebnis aus dem Hause Green.

Live-Termine

  • 21.03.2013, Hamburg im Mojo Club
  • 26.03.2013, Berlin im Lido
  • 02.04.2013, München im Strom
  • 04.04.2013, Frankfurt / Main im Zoom
  • 05.04.2013, Köln im Luxor

 

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Das Album “Adam Green & Binki Shapiro”

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